Richtfest im Max-Josef-Stift

Neue Aula, Bibliothek und Fachklassenräume für das Mädchengymnasium Max-Josef-Stift.
| Maximilian Witte
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Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU).
ho Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU).

Bogenhausen - Als „Haus zeitgemäßer Bildung und ganzheitlicher Erziehung“hat Staatsminister Ludwig Spaenle das Max-Josef-Stift gewürdigt, das vergangenen Montag (2. März) in einem ersten Bauabschnitt eine neue Aula, Bib und Klassenräume modernen Standarts einweihen konnte. Das Mädcheninternat gehört zu elf staatlichen Internatsgymnasien in Bayern. Bildungsminister Spaenle nannte in seinem Grußwort die neun Millionen Euro-Investition ein „klares Bekenntnis des Freistaats zu Internatsschulen“ und bilanzierte: „Staatliche Internatsschulen tragen entscheidend zur Bildungsgerechtigkeit im Freistaat bei. Ohne Baustellen gibt es keinen Fortschritt. Sie schaffen und verbessern die Rahmenbedingungen für Lehren und Lernen.“

Seit dem Jahr 2000 sind in Bayern 16 neue staatliche Gymnasien entstanden. Ältere Schulgebäude werden laufend renoviert, ausgebaut und modernisiert. Was auch nötig ist, damit an den Schulen zeitgemäß unterrichtet werden kann, denn Ganztagsbetrieb, flexible Unterrichtsorganisation, individuelle Förderung und neue Medien erfordern entsprechende Rahmenbedingungen. Am Max-Josef-Stift sind im Rahmen der Generalsanierung noch drei weitere Bauabschnitte geplant.

Das Max-Josef-Stift – im Übrigen ein reines Mädchen-Gymnasium - schaffe gezielt Möglichkeiten der individuellen Förderung, wie Spaenle beim Festakt sagte. Dazu gehören beispielsweise das Förderangebot „Famos“ von Schülern für Schüler und eine spezielle Deutsch-Intensivierung für Schüler mit Migrationshintergrund. Außerdem zeichne sich die Schule durch ein unverwechselbares musisches Profil aus, sagte der Bildungsminister weiter. Neben Frühjahrs-, Sommer- und Hauskonzerten zeigt sich das nach außen hin in vielfältigen Kunstprojekten und einer jährlichen Kunstpreisvergabe.

Unterstützungsmaßnahmen, die gefährdeten Schülern helfen, das Klassenziel zu erreichen, erweitern die Palette individueller Förderangebote. Spaenle betonte weiter die zeitgemäße Gymnasialpädagogik des Max-Josef-Stifts, das im Schul- und Unterrichtsalltag neue pädagogische Spielräume erprobe.

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