Private Kita in Laim macht dicht – Stadt springt ein und hilft Eltern

Laimer Eltern mussten befürchten, dass die Betreuung ihrer Kinder wegen einer Schließung wegfallen könnte. Doch die Stadt München findet eine Lösung.
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Eine leere Garderobe in einer geschlossenen Kita. (Symbolbild)
Eine leere Garderobe in einer geschlossenen Kita. (Symbolbild) © Sina Schuldt/dpa

München - Die Nachricht kam für die betroffenen Eltern völlig überraschend: Im April hatte der Träger einer privaten Kindertagesstätte in Laim mitgeteilt, dass die Einrichtung am 31. Juli schließen muss. Der Mietvertrag sei gekündigt worden.

Von der Schließung sind 60 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren betroffen – und natürlich auch ihre Eltern, die befürchten mussten, dass es nun für ihren Nachwuchs keinen Kita-Platz mehr gibt. Die Stadt München griff ein, das Referat für Bildung und Sport hat nun für die betroffenen Kinder Betreuungsplätze im nahegelegenen städtischen Haus für Kinder an der Hans-Thonauer Straße eingerichtet.

Laimer Kita macht dicht und Stadt springt ein

Alle Familien, die Interesse an einem Platz in der städtischen Kita angemeldet haben, werden nach Rathaus-Angaben noch im Juli eine Zusage erhalten. Teilweise werde dort auch das pädagogische Personal übernommen.

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"Für jede Familie ist es eine Katastrophe, wenn eine vermeintlich sichere Kinderbetreuung plötzlich wegbricht. Ich freue mich sehr, dass es in diesem Fall durch Gespräche mit allen Beteiligten gelungen ist, zeitnah eine gute Lösung zu finden", freute sich Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) über die Lösung. Als Mutter wisse sie aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine verlässliche Kinderbetreuung sei.

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