Perlachs BA-Chef zieht Jahresbilanz

Wie die Viertel-Politik in Perlach mit den Bürgern im Gespräch bleiben will. Und was gebaut wird.
| Gaby Mühlthaler
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Thomas Kauer (CSU).
Thomas Kauer (CSU). © CSU

Perlach - Wegen der drastisch steigenden Corona-Zahlen finden im Oktober keine Bürgerversammlungen statt. Auch die Perlacher Veranstaltung, die für vergangene Woche angekündigt war, wurde abgesagt. Der Ramersdorfer Versammlung am 19. November droht das gleiche Schicksal, doch auf den üblichen Jahresbericht des Bezirksausschusses (BA) müssen die Menschen aus Ramersdorf-Perlach nicht verzichten. Unter www.bezirksausschuss-ramersdorf-perlach.de (Jahresgeschehen), bietet BA-Chef Thomas Kauer (CSU) eine ausführliche, reich bebilderte Präsentation zum Download an.

Sie informiert über Vorhaben der Stadtwerke München (SWM) im Viertel, berichtet zu Bauvorhaben und greift Entwicklungen im Stadtteil auf. Auch das Stadtteilparlament wird vorgestellt und die Bürger bekommen Hinweise zu Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten.

"Mir ist es wichtig, dass die Information der Bürger auch in Pandemie-Zeiten nicht zu kurz kommt", so Kauer. Da die BA-Arbeit seit Monaten eingeschränkt sei, wolle man wenigstens eine der Möglichkeiten des Internets nutzen. Am Montag, 2. November, von 18 bis 19 Uhr, bietet Kauer zudem unter der Telefonnummer 67 84 50 97 wieder eine Bürgersprechstunde an.

ÖPNV-Betriebshöfe und Geothermie-Anlage

Fünf Projekte planen die SWM in den kommenden Jahren in Ramersdorf-Perlach: In Erweiterung der heutigen U-Bahn-Abstellanlage soll ein zweiter Betriebshof für die U-Bahn mit 30 Gleisen, Waschhalle und Werkstatt an der Arnold-Sommerfeld-Straße entstehen.

Zweites Projekt an der gleichen Straße ist eine Abstellanlage für 40 bis 80 Busse statt der Krautgärten. An der Lauenstein-/Ständlerstraße planen die SWM einen zweiten Tram-Betriebshof, wofür die Sportflächen des SV Stadtwerke inklusive Turnhalle verschwinden müssen. Des Weiteren soll die Liegewiese des Michaelibads mit einer Geothermie-Anlage bebaut werden und im Umfeld des Heizkraftwerks Ost an der Ständlerstraße sehen die SWM ebenfalls Potenzial für Geothermie.

Ortskern Ramersdorf: Neues Herzstück des Viertels

Mehrere große Bauvorhaben stehen im 16. Stadtbezirk an: Das Boardinghaus an der Carl-Wery-Straße, das Quiddezentrum, die Haldenseesiedlung, die Wohnanlagen an Führich- und Ottobrunner Straße.

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Zudem wird am Ortskern Ramersdorf gefeilt, der wieder Herzstück des Viertels werden soll. Zumindest ist dies das Ziel der Planungen für eine Aufwertung und Neuordnung, die seit Langem in der Diskussion ist. Grundlage dafür ist der Rahmenplan der Architekten Goergens, Miklautz und Partner von 2013 und der Stadtratsbeschluss von 2018.

"Fit für die Zukunft" heißt das Motto der Stadtsanierung Neuperlach, die viel Bürgermitwirkung verspricht. Erfolge wie den Bau von Toiletten bei der Skater-Anlage "Im Gefilde" und barrierefreie Haltestellen vermeldet Thomas Kauer ebenso wie er verspricht, an Problemen wie Renaturierung des Hachinger Bachs und Erhalt der Frischluftschneise dranzubleiben.

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