Palmtreeclub in der Münchner Maxvorstadt: Glutenfrei genießen

Cafébesuche sind für Allergiker oft frustrierend. Im neuen Palmtreeclub in der Maxvorstadt nicht, denn dort gibt es Speisen, die kein Gluten enthalten.
| Ruth Frömmer
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Benjamin Jevtic und Miriam Müller mit Powerball.
Benjamin Jevtic und Miriam Müller mit Powerball. © Daniel von Loeper

Maxvorstadt - Urlaubsgefühl und Essen ohne Reue verspricht das neu eröffnete Palmtreeclub Café in der Maxvorstadt seinen Gästen. Aktuell nur to go gibt es dort Speisen, die garantiert ohne Gluten auskommen. Die Gründer Benjamin Jevtic und Miriam Müller füllen mit dem Laden eine Marktlücke. Seit vier Jahren hat Müller eine Autoimmunerkrankung, die mit einer kompletten Glutenunverträglichkeit einhergeht.

Das Ziel des Münchner Cafés Palmtreeclub: Essen ohne Gluten, das aber genauso lecker schmeckt

"Essen gehen war seitdem fast unmachbar", sagt die 30-Jährige. Es gibt zwar inzwischen jede Menge vegane Lokale, aber das bedeutet eben nicht, dass die Speisen dort kein Gluten enthalten. Ihr Lebens- und jetzt Geschäftspartner Benjamin Jevtic hat mit ihr viel ausprobiert, aber erfreulich waren die Gastro-Erlebnisse meist nicht, er sagt: "Viele bieten zwar glutenfreie Gerichte an. Aber das schmeckt man meistens auch." Vergangenes Jahr haben die beiden angefangen, geeignete Rezepte zu entwickeln. Zum Sortiment gehören Frühstücks-Schalen, Mittagsgerichte und Süßes.

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Die AZ hat das Hauptgericht "Buchweizen Klassiker" mit Saibling (14,90 Euro) getestet. Unter anderem mit Gurke, Radieschen, Rotkohl, Wildkräutersalat und einer Zitronen-Senf-Sauce verfeinert, schmeckt der Buchweizen würzig und der Fisch frisch.

Reicht fast für zwei: der Buchweizen-Klassiker mit Saibling.
Reicht fast für zwei: der Buchweizen-Klassiker mit Saibling. © Daniel von Loeper

Einrichtung des Palmtreeclub soll Urlaubsstimmung vermitteln

Für einen alleine ist die Portion mehr als großzügig. Besonders angetan hat es uns der Powerball (2,90 Euro), eine Kuchen-Kugel aus Haferflocken, Kokos und Datteln, umhüllt mit Zartbitterschokolade, die vergessen lässt, dass sie überhaupt keinen Zucker enthält. Sie schmeckt saftig und hat nichts mit den eher trockenen "Energiebällchen" gemein, die man aus Bioläden kennt. Für die Einrichtung haben sich Jevtic und Müller von ihrer gemeinsamen Weltreise inspirieren lassen. Wandkörbe, Palmblätter und eine gemütliche Hängeschaukel sollen Urlaubsgefühle aufkommen lassen. Und wer Streicheleinheiten braucht, kuschelt ein bisserl mit Hündin Carlita. Die haben die beiden aus Peru mitgebracht und sie fühlt sich schon jetzt pudelwohl im neuen Café.


Augustenstraße 43, Mo - Sa: 10 bis 20 Uhr

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