Opposition im Stadtrat kritisiert mögliche Isartor-Neugestaltung

Die Opposition kritisiert die Pläne für die Neugestaltung des Isartorplatzes von Architekt Markus Uhrig.
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Der Entwurf aus der Vogelperspektive.
Formstadt Der Entwurf aus der Vogelperspektive.

München – Für den Isartorplatz gibt es viele Ideen. Der Architekt Markus Uhrig zum Beispiel stellt sich einen neuen Stadtgraben mit durchlaufendem Bach vor (AZ berichtete). Die rot-schwarze Stadtregierung will die Tiefgaragen-Baustelle am Thomas-Wimmer-Ring allerdings nur für eine sanfte Stadtsanierung nutzen.

Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, soll die sechsspurige Straße lediglich um eine Spur verschmälert werden. Kein Stadtgraben, kein Bach, nicht einmal nennenswert mehr Grün. "Da wird für 30 Jahre ein Unsinn zementiert", schimpfte Paul Bickelbacher (Grüne) am Mittwoch im Stadtrat deshalb auch. Schließlich werde man nicht gleich wieder eine so gute Gelegenheit bekommen, den Platz umzugestalten.

In der Großen Koalition im Rathaus sieht man das anders. Der Isartorplatz sei sicher verbesserungsbedürftig, gestand SPD-Fraktionschef Alexander Reissl. Man müsse aber eben auch sicherstellen, dass der Autoverkehr fließen könne, so Walter Zöller, der planungspolitische Sprecher der CSU.

Münchens Plätze – damals und heute

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