Update

Olympiapark: Kinder erfassen Frau mit Schlitten – 51-Jährige erleidet Lungenquetschung

Durch den Zusammenstoß wurde die 51-Jährige schwer verletzt. Sie kam in die Klinik. Mittlerweile konnte die Polizei auch klären, wer den Unfall verursacht hat.
| rah ms
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
7  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Einsatzkräfte der Feuerwehr am Unfallort im Olympiapark.
Einsatzkräfte der Feuerwehr am Unfallort im Olympiapark. © Berufsfeuerwehr München

Schwabing-West - Bei einem Rodelunfall am frühen Sonntagabend ist eine 51-jährige Frau schwer verletzt worden. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht.

Die Frau war im Olympiapark unweit der Ackermannstraße spazieren. Dabei wurde sie gegen 17.45 Uhr nach Angaben der Feuerwehr von einem Schlitten erfasst und von den Beinen gerissen. Eine Passantin alarmierte den Rettungsdienst.

An der Unfallstelle war es sehr glatt und rutschig. Feuerwehrleute packten die verletzte Frau deshalb auf eine zu einem Bob umfunktionierte Schleifkorbtrage. Über Seile ließen die Helfer die Frau anschließend sanft im Schnee zum Fuß des Hügels hinabgleiten. Von dort aus wurde sie im Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Unfallopfer liegt schwer verletzt im Krankenhaus

Zwei Tage nach dem Unfall teilte die Münchner Polizei mit, wie schwer die Frau durch den Schlittenunfall verletzt worden ist. Die 51-Jährige erlitt unter anderem eine Prellung des Brustkorbs, eine doppelte Rippenfraktur sowie eine Lungenquetschung.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Auch klar ist inzwischen, wer den Unfall verursacht hat. Laut Polizei fuhr ein zehnjähriger Bub mit seiner sieben Jahre alten Schwester auf dem Schlitten. Die Münchner Verkehrspolizei führt die Ermittlungen.

"Die Schuldfrage ist noch nicht abschließend geklärt", sagte Polizeisprecher Ersin Erol am Dienstag. Möglicherweise hatten die Kinder die Spaziergängerin in der Dunkelheit zu spät gesehen, der Hang war zudem sehr rutschig, sagen Zeugen.

Juristisch haben die Geschwister kaum etwas zu befürchten. Bruder und Schwester sind jünger als 13 Jahre und somit noch nicht strafmündig. Ob in dem Fall Missachtung der Aufsichtspflicht durch die Eltern vorliegt, wird von der Polizei derzeit noch überprüft.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
7 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Ladesymbol Kommentare