Neues OP-Zentrum am Klinikum rechts der Isar

Am Montag fiel der Startschuss für das neue OP-Zentrum Nord am Klinikum rechts der Isar. Rund 44 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern.
| Rudolf Huber
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Die Festredner bei der schweren Aufgabe des ersten Spatenstichs.
ho Die Festredner bei der schweren Aufgabe des ersten Spatenstichs.

Haidhausen - Und zwar für neue Operationssäle sowie unter anderem eine Intensiv- und eine Allgemeinstation. Das neue Gebäude soll 2016 in Betrieb genommen werden.

Der Neubau wird auf einer Gesamtfläche von über 10.000 Quadratmetern Raum für zwei Nutzungsschwerpunkte bieten: Zum einen werden hier acht hochmoderne Operationssäle inklusive Aufwacheinheit entstehen.

Gemeinsam mit dem bereits im Jahr 2010 in Betrieb genommenen OP-Zentrum Nord 1 entsteht damit ein miteinander verbundener OP-Cluster Nord mit insgesamt 16 OP-Sälen.

Zwei der neuen Operationssäle sind besonders aufwändig ausgestattete Hybrid-OPs: Für die Neurochirurgie wird ein Operationssaal mit MRT eingerichtet, für die Gefäßchirurgie wird ein robotergeführtes Angiographie-Gerät im OP-Saal installiert.

Zudem findet im neuen Gebäude das Gefäßzentrum des Klinikums Platz. Es umfasst unter anderem die Poliklinik der Gefäßmedizin, eine Allgemeinstation mit 28 Betten sowie eine Intensivstation mit 16 Betten.

Die räumliche Nähe ermöglicht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Angiologie, interventioneller Radiologie, Neurochirurgie sowie Neurologie mit Stroke Unit.

Architektonisch schließt sich das neue Gebäude als vierter Flügel an das bestehende Neuro-Kopf-Zentrum des Klinikums an. Damit bekommt das gesamte Gebäude, das mit seinen markanten roten Säulen einen Blickfang darstellt, einen neuen, großzügigen Eingang mit Freitreppe von der Ismaninger Straße aus.

Über einen ansprechend gestalteten Innenhof werden dann zukünftig Patienten, Besucher und Mitarbeiter das nördliche Zentrum des Klinikums betreten können.

Zum Beginn der Bauarbeiten fand ein feierlicher erster Spatenstich am Klinikum rechts der Isar statt. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch sagte dort: „Mit dem neuen OP-Zentrum macht das Klinikum rechts der Isar einen weiteren entscheidenden Schritt nach vorne. Mit dem Neubau bündeln wir die Kapazitäten und schaffen so die besten Voraussetzungen für eine Struktur, die flexibel, interdisziplinär und krankheitsorientiert ist."

Auch Prof. Wolfgang Herrmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM), hob die zentralen Ideen für den Neubau hervor: „Die Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, die Konzentration dezentraler Einrichtungen und die Ausstattung mit Hightech in allen Bereichen stehen hier im Mittelpunkt.“

Baudirektor Gero Hoffmann vom Staatlichen Bauamt München 2 zeigte sich von der architektonischen Gestaltung des Gebäudes überzeugt: „Der Freistaat Bayern möchte mit seinen Neubauten nicht nur funktionale Bedürfnisse befriedigen, sondern auch seiner Vorbildfunktion in Bezug auf Baukultur und Nachhaltigkeit gerecht werden.

Dem Büro KSP Jürgen Engel Architekten ist es gelungen, dem Neubau ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu geben, das sich mit seiner hellen Fassaden gut in das Stadtbild einfügt.“

 

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