Nach Corona-Verstoß in der Münchner Altstadt: Polizeikontrolle eskaliert

Am Dienstag ist eine Polizeikontrolle in der Fußgängerzone aus dem Ruder gelaufen. Eine Gruppe Münchner ging auf die Beamten los.
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Die Mitglieder der Gruppe haben sich nicht an die vorgeschriebenen Mindestabstände gehalten.
Rico Güttich Die Mitglieder der Gruppe haben sich nicht an die vorgeschriebenen Mindestabstände gehalten.

Altstadt - Weil davon auszugehen war, dass sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstießen, hat die Polizei am vergangenen Dienstag eine fünfköpfige Gruppe in der Kaufinger Straße kontrolliert. Die Personen hatten laut Polizeibericht die Mindestabstände zueinander nicht eingehalten.

Bei der Kontrolle sollen sich die fünf Münchner dann geweigert haben, ihre Personalien herauszugeben. Der Polizei zufolge wurde die Stimmung vor Ort "zunehmend aggressiv". Bei einem 16-Jährigen konnten die Personalien nicht vor Ort festgestellt werden, weswegen er zur Polizeiinspektion gebracht werden sollte.

Freunde wollen 16-Jährigen befreien

Er weigerte sich jedoch und schlug um sich, woraufhin ihn die Beamten fesselten. Seine Freunde - alle zwischen 15 und 21 Jahre alt - versuchten dann, den 16-Jährigen zu befreien. Erst mehrere Streifen konnten die aufgeheizte Stimmung beruhigen. Der 16-Jährige wurde schließlich doch zur Inspektion gebracht. Danach wurde er an seinen Vater übergeben.

Die Münchner erhielten Anzeigen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, versuchter Gefangenenbefreiung sowie Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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