München-Trudering: Linke will Sportflächen statt Wohnungen

Sportfläche statt Wohnungen: Die Linke im Münchner Rathaus will die geplante Bebauung des alten Sportgeländes kippen. 
| az/zif
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Hier soll neu gebaut werden: das Areal an der Fauststraße.
Gabriele Mühlthaler 2 Hier soll neu gebaut werden: das Areal an der Fauststraße.
Hier an der Fauststraße soll neu gebaut werden.
Gaby Mühlthaler 2 Hier an der Fauststraße soll neu gebaut werden.

Trudering - Es war still geworden um die sogenannte Grenzkolonie in Waldtrudering. Eine Bürgerinitiative kämpft dort gegen die Wohnbebauung eines Grundstücks in der Fauststraße (AZ berichtete). Doch nun flammt der Ärger erneut auf. Anwohnern zufolge werden auf dem früheren Sportgelände der Neuen Heimat seit ein paar Tagen Bäume abgeholzt.

Dieser Umstand ruft nun die Linke im Rathaus auf den Plan. Per Stadtratsantrag fordert die Fraktion, die Pläne für die Fauststraße 90 fallen zu lassen. Statt 80 Wohnungen zu bauen, sollen die Sportanlagen ertüchtigt und den örtlichen Sportvereinen zur Verfügung gestellt werden. Die vorgesehene Baufläche liege eingebettet in den Truderinger Wald, argumentiert Linken-Stadträtin Brigitte Wolf. Mit den geplanten drei- bis viergeschossigen Wohnhäusern würde man sich ohne Not eine bedeutende Frischluftschneise einfach so verbauen, sagt sie.

Lesen Sie auch: Fauststraße in Trudering - der Protest lässt nicht nach

 

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