München: Traditionelles Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen

Am Aschermittwoch findet in München traditionell die Geldbeutelwäsche statt. Die AZ erklärt, was es mit dem alten Brauch direkt nach Fasching auf sich hat.
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Von links nach recht: Bürgermeister Manuel Pretzl, Bürgermeisterin Christine Strobl, OB Dieter Reiter, Andreas Steinfatt und Stadtkämmerer Christoph Frey beim Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen in München.
Daniel von Loeper Von links nach recht: Bürgermeister Manuel Pretzl, Bürgermeisterin Christine Strobl, OB Dieter Reiter, Andreas Steinfatt und Stadtkämmerer Christoph Frey beim Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen in München.

München - Nach der Party kommt die Abrechnung: Traditionell am Aschermittwoch versammeln sich die Münchner am Fischbrunnen, um dem Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der Geldbeutelwäsche zuzusehen. Der Brauch des Geldbeutelwaschens zu Beginn der Fastenzeit wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.

Damals hat das Dienstpersonal seine Herrschaft darauf aufmerksam gemacht, dass die Börsen nach dem Faschingstreiben leer waren und dringend wieder gefüllt werden müssten. Heute erledigt das stellvertretend die Stadtspitze um OB Dieter Reiter und die Münchner Lokalprominenz. Aber auch wenn in München in den letzten Tagen kräftig Fasching gefeiert wurde: Ganz leer ist das Stadtsäckl nach den narrischen Tagen sicher nicht.

In einem Video von 2017 erklärt Dieter Reiter, was es mit der Tradition auf sich hat.

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