München: So sieht St. Ursula nach der Kuppel-Sanierung aus

Über der Kirche St. Ursula in Schwabing schwebt wieder eine Kuppel: Die Sanierungsarbeiten am Gewölbe der Pfarrkirche sind abgeschlossen.
| Linda Jessen
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Schön schaut sie aus in der Sonne: Die frisch sanierte Kuppel von St. Ursula.
Bernd Wackerbauer 6 Schön schaut sie aus in der Sonne: Die frisch sanierte Kuppel von St. Ursula.
Der Blick von innen: 11,20 Meter Durchmesser sind es.
Bernd Wackerbauer 6 Der Blick von innen: 11,20 Meter Durchmesser sind es.
Die Glocke von St. Ursula.
Bernd Wackerbauer 6 Die Glocke von St. Ursula.
Fast wie in Italien sieht sie aus.
Bernd Wackerbauer 6 Fast wie in Italien sieht sie aus.
Auch Licht und Akustik sind jetzt besser.
Bernd Wackerbauer 6 Auch Licht und Akustik sind jetzt besser.
Glockenturm mit Aussicht.
Bernd Wackerbauer 6 Glockenturm mit Aussicht.

Schwabing - Es ist schon ambitioniert, sich den Duomo von Florenz und den Petersdom in Rom zum Vorbild zu nehmen – August Tiersch plante und errichtete genau mit dieser Inspiration die Kuppel über dem Geviert der Pfarrkirche St. Ursula von 1894 bis 1896.

"Das große Werk ist vollbracht", freut sich Pfarrer David W. Theil. Die doppelschalige Kuppel ist nach sechs Jahren endlich fertigsaniert. 2011 wurde beschlossen, dass die Kuppel eine Frischekur bekommen soll, vor allem wegen Statikproblemen. Zum Schutz vor Feuchtigkeit war sie zudem versiegelt – was gut gemeint, aber nicht gut war. Denn Kondenswasser konnte so nicht entweichen, teils tropfte es schon auf den Altar. Jetzt gibt es eine elektronische Lüftungsklappe.

Der Blick von innen: 11,20 Meter Durchmesser sind es.
Der Blick von innen: 11,20 Meter Durchmesser sind es. © Bernd Wackerbauer

Freude an der sanierten Kuppel

"Die Nachbarn freuen sich. Einer feiert ein Kuppelfest mit Hausmusik, ein anderer hat mir gesagt, Schwabing habe jetzt eine Krone", berichtet Theil. "Ich sehe die Kuppel vom Arbeitszimmer aus. Mit der Sonne und dem Herbstlaub ist sie an Schönheit kaum zu überbieten."

Auch Licht und Akustik sind jetzt besser.
Auch Licht und Akustik sind jetzt besser. © Bernd Wackerbauer

Rund 4,1 Millionen Euro kostete das Unterfangen, Zuschüsse kamen unter anderem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die Nachbarn will die Kirche, auch als Dank für die Geduld während der Bauarbeiten am kommenden Wochenende zu einem Fest einladen. Mit Sonne und Herbstlaub.

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