München: Parkplatzsucher schläft zugedröhnt am Steuer ein - Polizei rückt an

Weil er mit seinem Auto einen 30-Jährigen am Ausparken hinderte und nicht mehr ansprechbar war, musste die Polizei anrücken. Der Grund für die Apathie war schnell ermittelt.
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Die Polizei weckte den Parkplatzsucher - und schleppte sein Auto ab.
Die Polizei weckte den Parkplatzsucher - und schleppte sein Auto ab. © imago images / Ralph Peters

Milbertshofen - Diese Parkplatzsuche endete anders als gedacht: Anstatt eines Parkplatzes hat ein 31-Jähriger nun eine Anzeige am Hals - und vorerst kein Auto mehr.

Wie die Polizei berichtet, war der Münchner zusammen mit einem Kumpel in seinem Auto in der Riesenfeldstraße unterwegs. Er suchte einen Parkplatz.

Am Straßenrand entdeckte er schließlich einen 30-Jährigen, der gerade im Begriff war, auszuparken. Der 31-Jährige hielt an und gab dem Ausparker zu verstehen, dass er den Parkplatz übernehmen wolle. Anschließend setzte er sich wieder in seinen BMW, der so stand, dass der 30-Jährige nicht ausparken konnte.

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Das änderte sich auch nicht, denn der 31-Jährige war eingeschlafen. Auch sein Kumpel auf dem Beifahrersitz schlief tief und fest und konnte von dem 30-Jährigen nicht geweckt werden. Dieser verständigte daraufhin die Polizei und den Rettungsdienst.

Da die zwei Schlafenden offensichtlich unter erheblichem Betäubungsmitteleinfluss standen, wurden sie vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Dem 31-Jährigen wurde Blut abgenommen und sein Auto abgeschleppt. Im BMW fanden die Ermittler Kokain und Marihuana.

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Was die Männer zu sich genommen hatten, ist noch nicht klar, die Auswertung der Laborergebnisse steht noch aus. Gegen den 31-Jährigen und seinen Kumpel wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie des Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. Die Münchner Verkehrspolizei und die Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

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