München: In Netz verfangen - Tierrettung befreit entkräfteten Fuchs

Dramatischer Einsatz der Münchner Tierrettung: Am Montag hatte sich ein Fuchswelpe im Netz eines Fußballtors verfangen – das Tier konnte sich nicht mehr selbstständig befreien.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Der Fuchs hatte sich im Netz eines Fußballtors verfangen.
M. Hurler 4 Der Fuchs hatte sich im Netz eines Fußballtors verfangen.
Die Tierärztin untersuchte den entkräfteten Fuchs.
M. Hurler 4 Die Tierärztin untersuchte den entkräfteten Fuchs.
Im Tierheim erholte sich der Fuchs schnell wieder und konnte noch am selben Tag ins Freie entlassen werden.
M. Hurler 4 Im Tierheim erholte sich der Fuchs schnell wieder und konnte noch am selben Tag ins Freie entlassen werden.
Im Tierheim erholte sich der Fuchs schnell wieder und konnte noch am selben Tag ins Freie entlassen werden.
M. Horvath 4 Im Tierheim erholte sich der Fuchs schnell wieder und konnte noch am selben Tag ins Freie entlassen werden.

Bogenhausen - Am Montagmorgen hat die Münchner Tierrettung einen jungen Fuchs in Bogenhausen gerettet – das Tier hatte sich zuvor im Netz eines kleinen Fußballtors verfangen.

Gegen 5 Uhr morgens hörten Nachbarn erste Tierschreie, um kurz nach 9 Uhr ging dann schließlich ein Notruf bei den Tierärzten der Tierrettung ein. Die Anruferin, die vom hilflosen Fuchs auf dem Nachbargrundstück berichtete, hatte auch bereits die Polizei verständigt.

Vor Ort angekommen, wurde der Tierärztin die missliche Lage des Fuchswelpen deutlich: Das Tier im Netz, der Brustkorb und das rechte Vorderbein waren von den Schnüren umwickelt, sodass es sich nicht mehr bewegen konnte. Durch die verzweifelten Befreiungsversuche schien der Fuchs immer enger eingeschnürt zu werden.

Fuchs wieder ins Freie entlassen

Die Tierärztin befreite den Welpen, indem sie die Schnüre des Netzes zerschnitt. Der Hausmeister hielt zur Sicherheit einen Kescher bereit, damit das Tier nicht fliehen konnte. Jedoch war es bereits so entkräftet, dass es sich kaum wehrte.

Bei der anschließenden Untersuchung zeigte sich, dass die Ärztin den Fuchs nicht wieder sofort ins Freie entlassen kann. Zwar war das Jungtier kräftig und gesund, das zuvor eingeschnürte Vorderbein hing allerdings schlaff herunter. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Nerven durch die Abschnürung beschädigt wurden. Nach der Erstbehandlung vor Ort kam der Fuchs zur weiteren Versorgung ins Münchner Tierheim. Hier zeigte sich dann eine schnelle Verbesserung des Gesundheitszustandes, dass die Mitarbeiter den Fuchs noch am Montag in der Nähe des Fuchsbaus aussetzen konnten.

Lesen Sie auch: Zu laut - Polizei sprengt Giesinger Party mit 200 Gästen

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren