München: Betender Kutten-Mann sorgt für Sprengstoff-Alarm in der Altstadt

Aufregung in der Altstadt! Ein in eine weiße Kutte gekleideter Mann hat am Samstagabend am Platz der Opfer des Nationalsozialismus gebetet. Da in seinem Auto Pakete und Koffer gefunden wurden, bestand zwischenzeitlich sogar Sprengstoff-Verdacht.
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Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus, hier ein Archivbild, betete der Kutten-Mann.
AZ-Archiv/Martha Schlüther Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus, hier ein Archivbild, betete der Kutten-Mann.

Altstadt - Am frühen Samstagabend hat ein offenbar psychisch verwirrter Mann für einen größeren Polizeieinsatz am Platz der Opfer des Nationalsozialismus gesorgt. Dies berichtet die Polizei.

Der Mann war demnach in eine lange, weiße Kutte gekleidet und fuhr gegen 18.30 Uhr rücksichtslos mit seinem Auto auf den dortigen Gehweg. Anschließend stieg er aus, kniete sich hin und begann zu beten. Als er damit fertig war, ließ er sein Auto an Ort und Stelle zurück und verschwand in Richtung Altstadtring.

Polizei findet Pakete und Koffer

Die Polizei fand den Mann schließlich am Oskar-Miller-Ring wieder. Wie sich herausstellen sollte, handelte es sich um einen 50-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt. Wie die Polizei weiter mitteilt, verhielt er sich bei der Personenkontrolle psychisch auffällig. Da beim Absuchen seines Autos mehrere Pakete und zwei Koffer gefunden wurden, sperrte die Polizei den Bereich weiträumig ab und zog einen Sprengstoffhund hinzu.

Bei der Absuche des Wagens wurden glücklicherweise keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Der 50-Jährige wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

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