Mercedes rast mit 130 km/h über den Ring

München - Satte 70 km/h zu schnell war der Mercedes-Fahrer, den die Polizeibeamten der Verkehrspolizeiinspektion in der Landshuter Allee am Samstag aufhalten konnten. An an der Stelle wäre eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h erlaubt gewesen. Dem Mercedesfahrer war dies offenbar egal.
Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften einen Betrag in Höhe von 480 Euro, zwei Punkten im Verkehrszentralregister und ein Fahrverbot von drei Monaten vor. Allerdings kann die Zentrale Bußgeldstelle bei einer Überschreitung von mehr als 100 Prozent der erlaubten Geschwindigkeit einen Tatvorsatz vorwerfen, womit sich das Bußgeld dann verdoppelt.
Da überhöhte Geschwindigkeit als eine der Hauptunfallursachen für schwere Verkehrsunfälle gilt, wird die Münchner Verkehrspolizei zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielte Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen