Max-Joseph-Platz: Reisebusse vor Oper nicht mehr willkommen

Am Max-Joseph-Platz vor der Oper parken regelmäßig viele Reisebusse. Weil das nicht "dem öffentlichen Aufenthaltscharakter des Platzes" entspricht, gilt ab Mittwoch ein Busverbot.
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Künftig dürfen keine Reisebusse mehr auf dem Max-Joseph-Platz parken.
dpa Künftig dürfen keine Reisebusse mehr auf dem Max-Joseph-Platz parken.

Am Max-Joseph-Platz vor der Oper parken regelmäßig viele Reisebusse. Weil das nicht "dem öffentlichen Aufenthaltscharakter des Platzes" entspricht, gilt ab Mittwoch ein Busverbot.

München - Im Juli beschloss der Stadrat das Reisebus-Verbot am Max-Joseph-Platz - die Umsetzung hat allerdings etwas auf sich warten lassen. Nun stehen aber alle Verbotsschilder und ab Mittwoch kontrolliert die Kommunale Verkehrsüberwachung, ob sich auch alle Busunternehmen daran halten.

Die Sperre erfolgt ausschließlich über die Verbotsschilder. Reisebusse können die Maximilianstraße nur noch bis zur Alfons-Goppel-Straße uneingeschränkt befahren und müssen dann nach rechts in die Alfons-Goppel-Straße abbiegen, weil es dahinter keine ausreichende und verkehrssichere Wendemöglichkeit gibt.

Das Aus- und Einsteigenlassen von Fahrgästen auf dem Max-Joseph-Platz ist also nicht mehr möglich - zumindest für die Reisebusse. Die Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG und Stadtrundfahrtbusse sind von der Sperrung ausgenommen. Sie dürfen weiterhin den Platz durchfahren.

Es ist ein erster Schritt, um die angespannte Situation am Max-Joseph-Platz zu verbessern. Über die Umgestaltung des Platzes streitet man sich schon länger. Klar ist , dass er aus gestalterischer und verkehrlicher Sicht dringend Verbesserungsbedarf hat. Vor allem "das Verkehrsaufkommen durch Reisebusse, Stadtrundfahrtbusse und die Operntiefgarage entspricht nicht dem öffentlichen Aufenthaltscharakter des Platzes", erklärte die Stadt ihre Entscheidung vom Juli.

Lesen Sie hier: CSU-Stadträtin Kristina Frank wird Kommunalreferentin

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