Mann will Motorrad verkaufen – und verletzt den Käufer

Kuriose Szenen spielten sich am Samstag in Neuhausen ab: Ein Mann wollte sein Motorrad weiterverkaufen und demonstrierte dabei die Leistungsfähigkeit der Maschine. Der potentielle Käufer musste anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden.
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In Neuhausen endete ein Verkaufsgespräch für ein Mottorrad mit einem Notarzt-Einsatz.
imago In Neuhausen endete ein Verkaufsgespräch für ein Mottorrad mit einem Notarzt-Einsatz.

München – Die beiden Männer hatten sich Samstagmittag im Innenhof des Wohnhauses des Verkäufers in der Landshuter Allee getroffen. Der 68-jährige Kaufinteressent drehte zunächst einige Runden im Hof und hielt dann mit dem Motorrad neben dem aktuellen Besitzer.

Der 57-Jährige Handwerksmeister wollte seinem pensionierten Kunden schließlich als letztes Verkaufsargument noch die Lautstärke der Auspuffanlage demonstrieren. Während sein potentieller Käufer noch auf dem Sattel saß, griff er mit der rechten Hand nach der Maschine und verpasste dem Gashebel eine herzhafte Drehung. Wie gewünscht heulte der Motor auf – doch dabei blieb es leider nicht. Da der Gang noch eingelegt war, machte das Motorrad einen regelrechten Sprung nach vorne.

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Der Lenker drehte sich dabei nach links und das Motorrad stürzte schließlich nach rund zwei Metern Fahrt auf die linke Seite. Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrer so schwer am linken Bein, dass er mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort diagnostizierte man ihm schließlich einen Bänderriss und diverse Knochenbrüche. Dass er sich am Ende gegen die Maschine entschied, ist da wohl gut nachvollziehbar.

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