Mal die Polizei testen: 14-jähriger Münchner macht dreisten Fake-Notruf

Von wegen Schlägerei mit rund 20 Personen: Ein 14-Jähriger hat am Donnerstagabend den Notruf missbraucht. Neun Streifen der Münchner Polizei setzten sich daraufhin in Bewegung.
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Gegen den 14-Jährigen wird wegen des Missbrauchs von Notrufen ermittelt. (Symbolbild)
Gegen den 14-Jährigen wird wegen des Missbrauchs von Notrufen ermittelt. (Symbolbild) © imago images/Christian Ohde

Au - Der 14-Jährige wollte nach eigenen Angaben nur mal die Polizei testen: Der Telefonstreich eines Buben hat am Donnerstagabend neun Streifen auf den Plan gerufen. Nach Angaben der Polizei ging gegen 20.40 Uhr ein Notruf ein: In der Nockherstraße gebe es eine Schlägerei, etwa 20 Personen seien beteiligt, auch ein Handy sei entwendet worden.

Schlägerei in der Nockherstraße? Von wegen!

Die Polizeistreifen rückten aus, und die Beamten stellten schnell fest, dass vor Ort alles ruhig war - von einer angeblichen Schlägerei keine Spur. Daraufhin ermittelte die Polizei den Anrufer. "Es handelt es sich hier um einen 14-Jährigen, der als Motivation für seinen Anruf angab, dass er die Polizei testen zu wollen", so die Polizei.

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Als die ersten Polizisten an der von dem Buben genutzten Notruf-Säule eintrafen, hatte der Übeltäter die Kollegen in der Notruf-Zentrale noch in der Leitung. Das hielt den 14-Jährigen jedoch nicht davon ab, die Beamten dreist zu belügen.

Fake-Notruf von 14-Jährigem: "Mögliche Kostenerhebung" wird geprüft

Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet, der 14-Jährige war der Polizei bereits wegen Hausfriedenbruchs und Drogenmissbrauchs aufgefallen. Auch eine "mögliche Kostenerhebung" werde geprüft, so die Polizei. Genau ließe sich der finanzielle Aufwand für den Einsatz nicht beziffern, ein dreistelliger Betrag sei dies aber sicher.

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