Mahnwache vor dem Schlachthof in der Zenettistraße

Zum Gedenken an die dort getöteten Tiere haben Aktivisten vor dem Münchner Schlachthof Grablichter aufgestellt und Transparente, Plakate und Bilder angebracht.
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Mahnwache für Schlachttiere: Eva, Adam und Mitinitiatorin der Aktion „Ein Licht der Hoffnung“, Daniela Böhm (v.l.).
AZ Mahnwache für Schlachttiere: Eva, Adam und Mitinitiatorin der Aktion „Ein Licht der Hoffnung“, Daniela Böhm (v.l.).

München - Die Mahnwachen „Ein Licht der Hoffnung“ vor dem Münchner Schlachthof sind eine friedliche Aktion und Mahnwachen im ursprünglichen Sinne – um darauf aufmerksam zu machen, dass Tiere, die für die Fleischindustrie geschlachtet werden, oft aus Massentierhaltung stammend vor ihrem gewaltsamen Tod ein Dasein unter miserablen und inakzeptablen Bedingungen fristen. Fehlbetäubungen in Schlachthäusern sind leider keine Ausnahme.

Zur Oktoberfestzeit kommt diesen Schlachtungen noch eine besondere Komponente zu: Während in so manchem Lokal im Schlachthof fröhlich gefeiert und zu den Wiesnhits mitgegrölt wird, mischen sich unter diese Geräuschkulisse das Quieken und Schreien der Schlachttiere, vor allem der Schweine, die überwiegend nachts angeliefert werden – vielleicht, weil ihr Instinkt ihnen sagt, was gleich mit ihnen passieren wird und sie deshalb nicht nur während der Schlachtung, sondern auch zuvor schon jämmerliche Laute von sich geben.

Von Donnerstag auf Freitag fand wieder eine große Mahnwache vor dem Schlachthof in der Zenettistraße 10 statt. Diesmal, wie schon in den vergangenen Jahren, mit speziellem Fokus auf das Oktoberfest.

Der Mahnwachenaktionstag „Ein Licht der Hoffnung“, an dem sich Städte in ganz Deutschland beteiligen, wurde Ende 2014 das erste Mal gemeinsam von Iris Pasternak und Daniela Böhm ins Leben gerufen und entstand durch die Mahnwachen am Münchner Schlachthof.

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