Junkers-Areal: Wie geht es weiter?

"Die städtebauliche Entwicklung endlich vorantreiben" - das fordert die SPD Allach-Untermenzing für das Junkers-Gelände. Die Vorschläge...
Allach - Wann tut sich endlich etwas auf dem Junkers-Gelände in Allach? Zwar gibt es seit Jahren Pläne, das Areal als Gewerbegebiet weiterzuentwickeln, passiert ist aber seitdem nichts.
Nach wie vor wird die etwa neun Hektar große Fläche, von der etwa 6,4 Hektar der Stadt gehören, als Lager- und Umschlagplatz für Lastwagen und Baumaschinen genutzt.
Im November stellte die CSU bereits einen Antrag im Stadtrat zur Zukunft des Geländes, jetzt meldet sich auch die SPD aus dem Viertel zu Wort.
Ihr ist es besonders wichtig, dass die Entwicklung die vorhandene Wohnbebauung und die zukünftige Nutzung des Gebiets miteinander in Einklang bringt.
Dabei setzt sich die SPD etwa für eine zügige Verlängerung der Straße Am Mühlfeld durch das Junkers-Gelände bis zur Pasteurstraße ein, eine Forderung, die schon oft vorgebracht wurde.
„Die neue Straße muss so dimensioniert werden, dass ein Lkw-Begegnungsverkehr problemlos möglich ist“, sagt der SPD-Fraktionssprecher im BA, Fritz Schneller.
Auf beiden Seiten sollen Fuß- und Radwege sowie Parkbuchten entstehen. Nur so könne die Verbindung den Verkehr durch den ansässigen Entsorgungsbetrieb und die zukünftige Gewerbenutzung zuverlässig aufnehmen.
Christiane Schenk, die Vorsitzende der SPD Allach-Untermenzing, betonte: „Die Entwicklung des Geländes schließt die Möglichkeit der menschenwürdigen Unterbringung von wohnungslosen Menschen oder Flüchtlingen selbstverständlich nicht aus.“
Die Erweiterung des Wohnheims an der Schöllstraße ist bei den Anwohnern allerdings stark umstritten.