Hunde-Giftköder: Jack Russel Terrier tot

Der Hundehasser, der in der vergangenen Woche Kiftköder in Hadern ausgelegt hat, ist offensichtlich nach Laim weiter gezogen. Am Samstag starb dort ein Hund wegen eines solchen Köders.
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Die Giftköder im Stiftsbogen.
Polizei Die Giftköder im Stiftsbogen.

München - Brät mit Schneckenkorn. Solche Giftköder lagen vergangenen Woche am Stiftsbogen aus. Dank eines aufmerksamen Herrchens ging das für einen Vierbeiner am vergangenen Dienstag noch glimpflich aus.

Nicht so für einen Jack Russel Terrier in Laim, der am Samstagvormittag in der Menaristraße/Schröfelhofstraße in Laim einen offensichtlich mit Schneckenkorn präparierten Köder gefressen hatte. Der Hund verstarb noch am selben Tag. Zwar hat seine Besitzerin nicht gesehen, wie ihr Hund den Köder gefressen hat, aber in der Tierklinik wurde eine Schneckenkornvergiftung diagnostiziert, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Sie geht davon aus, dass zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht.

Die Tierschutzorganisation PETA hat inzwischen eine Belohnung von 500 Euro auf Hinweise ausgesetzt und fordert die Einführung eines zentralen Meldesystems für Giftköder.


Die Münchner Polizei rät Hundehaltern zur Vorsicht und bittet unter der Telefonnummer 29 100 um Zeugenhinweise und Giftköder-Meldungen. Zeugen haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 0152 073 733 41 an die Tierrechtsorganisation Peta zu wenden.

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