Homophobie in München: Zwei Männer bieseln auf Regenbogen-Banner

Widerlicher und homophober Vorfall in Obergiesing: Am vergangenen Samstagabend haben zwei bislang unbekannte Männer ein Regenbogen-Banner von einem Zaun gerissen und anschließend darauf uriniert. Die Polizei sucht nach Zeugen.
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Regenbogenfahnen auf dem Boden. In Obergiesing haben zwei Männer auf ein Banner mit ebensolchen uriniert. (Symbolbild)
Regenbogenfahnen auf dem Boden. In Obergiesing haben zwei Männer auf ein Banner mit ebensolchen uriniert. (Symbolbild) © imago/MIS

Obergiesing - Zwei bislang unbekannte Männer haben am vergangenen Samstagabend auf ein Banner, das eine Regenbogenfahne zeigte, gebieselt.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 22.30 Uhr im Bereich der St.-Martin-Straße/Watzmannstraße. Zwei Augenzeugen konnten hier die beiden Verdächtigen dabei beobachten, wie sie das Banner von einem Zaun herunterrissen, auf den Boden warfen und anschließend darauf urinierten. Dabei sollen sie laut Polizei auch LGBT-feindliche Äußerungen gerufen haben. Danach flüchteten sie in Richtung der Tegernseer Landstraße.

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Fahndung verläuft ohne Erfolg

Die beiden Zeugen alarmierten die Polizei. Eine eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen verlief allerdings erfolglos. Die Zeugen konnten noch beobachten, dass die beiden Unbekannten vor der Tat ein nahegelegenes Sportgelände verließen.

Das Kommissariat 44 führt die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und des Verdachts der Volksverhetzung. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und hat auch Täterbeschreibungen veröffentlicht.


Täter 1: Männlich, ca. 22 Jahre, ca. 180 cm; dunkle/schwarze Jacke, helleres Sweatshirt, lange Hose, helle, leicht lockige Haare

Täter 2: Männlich, ca. 22 Jahre, ca. 180 cm, breite Statur; graues, langärmliges Sweatshirt, kurze Hose, dunkelblonde bis braune kurze Haare

Zeugenaufruf: Wer im angegebenen Zeitraum und Bereich verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat und sachdienliche Hinweise zum Vorfall hat, soll sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.

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