Hätte er doch nur Maske getragen: Polizei schnappt Geldwäscher in München

Eine fehlende Maske hat in Pasing zur Vollstreckung eines europäischen Haftbefehls wegen Geldwäsche geführt.
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Hier hat sich der Vorfall ereignet: Der Bahnhof in Pasing. (Archivbild)
Hier hat sich der Vorfall ereignet: Der Bahnhof in Pasing. (Archivbild) © Petra Schramek

Pasing - Zufallstreffer dank Corona: Die Bundespolizei hat am vergangenen Mittwoch einen Mann festgenommen, der wegen Geldwäsche mit einem europäischem Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten waren nur auf den 27-jährigen Ungarn aufmerksam geworden, weil dieser keinen Mund-Nasen-Schutz am Pasinger Bahnhof getragen hatte.

Wie die Bundespolizei berichtet, kontrollierten die Beamten den Mann gegen 14.45 Uhr am Bahnhof. Bei der Überprüfung fanden Sie den Haftbefehl. Die Polizisten nahmen den 27-Jährigen fest.

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Hoher Schaden nach Geldwäsche in Ungarn

Über das Bundeskriminalamt wurde der entsprechende Haftbefehl angefordert und nach München übersandt. Der Ungar wird verdächtigt, bei gewerbsmäßiger Geldwäsche als Beihelfer beteiligt gewesen zu sein. Zudem wird in seinem Heimatland gegen ihn in weiteren Fällen von Geldwäschestraftaten ermittelt. Die ungarischen Behörden gehen von Schäden in Höhe von über 131.000 Euro aus.

Der 27-Jährige wird am Donnerstag dem Haftrichter des Amtsgerichts München vorgeführt. Maske wird er dort wohl tragen müssen. 

Es ist übrigens nicht der erste Fall, bei dem mangelnde Bereitschaft zur Einhaltung der AHA-Regeln zu einer Festnahme führte. Bereits vergangene Woche war der Polizei am Münchner Flughafen ein gesuchter Straftäter ins Netz gegangen, ebenfalls weil er keine Maske trug.

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