Haderner Bräu: Eine Brauerei zieht auf den Bauernhof

Haderner Bräu wächst weiter. Und wechselt innerhalb des Viertels seinen Standort – auf einen alten Bauernhof.
| Lionel Doleschel
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Thomas und Marta Girg vom Haderner Bräu und die Hofbesitzer Maria Anna Stadler und ihr Sohn Matthias Stadler (v. l. n. r.) beim Spatenstich.
Daniel von Loeper Thomas und Marta Girg vom Haderner Bräu und die Hofbesitzer Maria Anna Stadler und ihr Sohn Matthias Stadler (v. l. n. r.) beim Spatenstich.

Hadern (München) - "Kein Bier vor vier!", lautet doch das Sprichwort, oder? Zumindest am Donnerstag wurde hier eine Ausnahme gemacht, denn Marta und Thomas Girg hatten etwas zu feiern: Sie haben den ersten Spatenstich für den Umzug und Neubau ihrer Brauerei Haderner Bräu gesetzt.

Es ist 11 Uhr am sonnigen Donnerstagvormittag und die Gäste werden von Inhaberin Marta Girg mit einem Bier empfangen. Natürlich aus der eigenen Brauerei. Voller Stolz erzählt das Ehepaar von seinem Unternehmen für bio-regionales Bier und dem nun anstehenden Umzug.

"2016 wollten wir unbedingt als Familie gemeinsam ein Projekt starten und da hat Thomas dann gesagt: Mach’ ma ‘ne Brauerei auf", sagt Marta Girg. Noch im selben Jahr, im Sommer 2016, nahm Haderner Bräu als erste Bio-Brauerei Münchens den Betrieb auf. Bis 2019 erlebte die Firma ein starkes Wachstum. Besonders in der Bio-Branche fand ihr Bier starken Anklang.

Ein Bier-Bauernhof mit besonderer Geschichte 

Jetzt, 2020, wird es allmählich eng in den alten Räumen und der Umzug steht an. Der neue Standort ist für die Familie Girg die "Traumlocation": Der Spitzweghof an der Großhaderner Straße 54 ist ein alter Bauernhof, der als Denkmal eingetragen ist.

Es fühlt sich fast wie Schicksal an, dass gerade hier vor 250 Jahren Joseph Pschorr, Gründer der Hacker-Brauerei, geboren wurde. Aber nicht nur der Hof, "auch das Bier ist ein Traum", sagt Dieter Peters, ein Haderner Urgestein und Unterstützer des Familienbetriebs.

Warum ihr Bier so gut ankommt? Das liegt, so die Girgs, an den Zutaten: Die seien allesamt regional und ökologisch angebaut. Ihr Sortiment reicht von Münchner Klassikern wie dem Hellen bis hin zu Craft-Bier. Mit dem Umzug folgt auch ein umfangreicher Umbau des Geländes. Ein weiteres Gebäude soll ausgebaut werden. Und: Die Betonfläche im Hof kommt weg, sie wird begrünt. Passt zu Bio-Bier!

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