Graffiti an Friedhofsmauer in München: Polizei schnappt vier Tatverdächtige

Dank der Aufmerksamkeit eines Anwohners, konnte die Polizei am Donnerstagabend vier mutmaßliche Schmierfinken festnehmen, die sich an der Mauer des Alten Nordfriedhofs verewigt haben.
| AZ/aw
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An eine Mauer des Alten Nordfriedhofs wurden Parolen geschmiert. (Archivbild)
imago images / ANE Edition (Archivbild) An eine Mauer des Alten Nordfriedhofs wurden Parolen geschmiert. (Archivbild)

Dank der Aufmerksamkeit eines Anwohners konnte die Polizei am Donnerstagabend vier mutmaßliche Schmierfinken festnehmen, die sich an der Mauer des Alten Nordfriedhofs verewigt haben.

Maxvorstadt - Der Aufmerksamkeit eines Anwohners ist es zu verdanken, dass die Polizei am Mittwoch vier mutmaßliche Sprayer festnehmen konnte.

Gegen 23.15 Uhr hörte der Mann das Schütteln von Spraydosen und bemerkte zudem das Leuchten von Taschenlampen im Bereich des Alten Nördlichen Friedhofs.

Schmierereien an Friedhofsmauer - Polizei schnappt Tatverdächtige

Auf die Friedhofsmauer in der Adalbertstraße waren auf einer Länge von etwa 15 Metern sowie am Boden mehrere politische Schmierereien (u.a. "Fuck CDU/CSU", "Fuck AFD") gesprüht worden, die der Polizei zufolge dem linken politischen Spektrum zugeordnet werden und deren Farbe zum Zeitpunkt noch frisch war.

In Friedhofsnähe konnten die alarmierten Polizeistreifen wenig später vier Jugendliche feststellen, die noch Farbspuren an den Händen hatten. Zudem fand die Polizei in der Nähe mehrere Spraydosen.

Bei den Tatverdächtigen handelt sich nach Angaben der Polizei um drei 18-Jährige sowie einen 19-Jährigen aus München. Nach der Anzeigenerstattung, den Vernehmungen und der erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die vier mutmaßlichen Schmierfinken wieder entlassen.

Graffiti werden dem linken politischen Spektrum zugeordnet

Der entstandene Schaden an der Friedhofsmauer und dem Boden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 43 (politisch motivierte Kriminalität) geführt.

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen wegen Sachbeschädigung, müssen die vier Tatverdächtigen auch mit zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen rechnen.

Lesen Sie hier: München - Sprayer erklärt

Lesen Sie hier: Illegale Graffiti - Polizei nimmt Jugendliche in München fest

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