Graffiti am Stellwerk an der Hackerbrücke: Bahn München stellt Strafanzeige

Groß, pink und vor allem ziemlich weit oben: Seit Kurzem prangt ein riesiges Graffiti-Tag an der Oberkante des Stellwerk-Turms an der Hackerbrücke.
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Der Urheber muss ein guter Kletterer sein: Dieses Graffiti-Tag klebt seit der Nacht auf Donnerstag am Stellwerk-Turm des Hauptbahnhofs an der Hackerbrücke.
Anna Ziemlanski 2 Der Urheber muss ein guter Kletterer sein: Dieses Graffiti-Tag klebt seit der Nacht auf Donnerstag am Stellwerk-Turm des Hauptbahnhofs an der Hackerbrücke.
Der Urheber muss ein guter Kletterer sein: Dieses Graffiti-Tag klebt seit der Nacht auf Donnerstag am Stellwerk-Turm des Hauptbahnhofs an der Hackerbrücke.
Anna Ziemlanski 2 Der Urheber muss ein guter Kletterer sein: Dieses Graffiti-Tag klebt seit der Nacht auf Donnerstag am Stellwerk-Turm des Hauptbahnhofs an der Hackerbrücke.

Groß, pink und vor allem ziemlich weit oben: Seit letzter Woche prangt ein riesiges Graffiti-Tag an der Oberkante des Stellwerk-Turms an der Hackerbrücke.

München - Wer an der Hackerbrücke dieser Tage den Kopf in den Nacken legt, könnte sich ein bisschen an die Berlin Kidz erinnert fühlen. Die Street-Art-Gruppe, die bekannt ist für ihre spektakulären Graffiti-Aktionen an den unerreichbarsten Fassaden (und öffentlichen Verkehrsmitteln) Berlins. Nur sind wir nicht in der Hauptstadt, sondern im sauberen München – und doch hat's jetzt den Stellwerk-Turm der Deutschen Bahn (DB) erwischt.

Die Stelle des überdimensionalen, grell-pinken Tags lässt vermuten, dass der oder die Verantwortlichen sich vom Dach des Gebäudes abgeseilt und den Schriftzug hängend angebracht haben. "Nur kommt man in so ein Stellwerk nicht einfach so rein", sagt ein Bahnsprecher am Montag zur AZ. Heißt wohl: kraxeln konnte er, der, nun ja, "Künstler". Und einen günstigen Moment (irgendwann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag) hat er auch erwischt.

Die Bahn hat bei der Bundespolizei Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung erstattet und will das Graffiti entfernen lassen. Wann das passiert, ist noch nicht ganz klar, denn "dazu müssen wir nämlich – anders als vermutlich der Verursacher – eine ausreichende Sicherheit für die Arbeiter herstellen", heißt es bei der Bahn. 

Streetart in der Stadt: So bunt ist MünchenLesen Sie hier: Graffiti-Aktion - München ist bunt - Siemens auch

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