Geschichte einer Traditionsgaststätte

Die Bauarbeiten haben begonnen - ab dem zweiten Halbjahr 2015 soll der Donisl in neuem Glanz erstrahlen und ein Aushängeschild für Hacker-Pschorr werden. Die bewegte Historie.
| Laura Kaufmann
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Ein Bild aus dem Jahre 1913.
Bayerische Hausbau 9 Ein Bild aus dem Jahre 1913.
Der Donisl in den 30er Jahren.
Bayerische Hausbau 9 Der Donisl in den 30er Jahren.
Der Donisl in den 30er Jahren.
Bayerische Hausbau 9 Der Donisl in den 30er Jahren.
Der Donisl in den 30er Jahren - die Außenansicht.
Bayerische Hausbau 9 Der Donisl in den 30er Jahren - die Außenansicht.
Der Donisl in den 30er Jahren - die Außenansicht.
Bayerische Hausbau 9 Der Donisl in den 30er Jahren - die Außenansicht.
Eine Zeichnung unbekannten Datums über das Treiben im Donisl.
Bayerische Hausbau 9 Eine Zeichnung unbekannten Datums über das Treiben im Donisl.
Nach dem Zweiten Weltkrieg: Der zerstörte Donisl.
Bayerische Hausbau 9 Nach dem Zweiten Weltkrieg: Der zerstörte Donisl.
Der Donisl-Behelfsbau nach dem Zweiten Weltkrieg.
Bayerische Hausbau 9 Der Donisl-Behelfsbau nach dem Zweiten Weltkrieg.
Wiederaufbau in den 50er Jahren.
Bayerische Hausbau 9 Wiederaufbau in den 50er Jahren.

Die Bauarbeiten haben begonnen - ab dem zweiten Halbjahr 2015 soll der Donisl in neuem Glanz erstrahlen und ein Aushängeschild für Hacker-Pschorr werden. Die bewegte Historie.

1315 Im ehemaligen Kornmesserhaus (erbaut von Ritter Ainwich dem Gollier am damaligen Schrannenplatz) befindet sich am städtischen Weinumschlagplatz eine kleine Weinschänke.

1439 Als frühester Besitzer der Gaststätte kann ein gewisser Konrad Assenhauser in den Stadtbüchern urkundlich nachgewiesen werden.

1715 Die Schänke mit dem Wirt Max List erhält den „realen Bierausschank“ und den Namen „Bierwirtschaft am Markt“.

1760 bis 1775 Dionysius Haertl (auch Härtl) bewirtschaftet das Bierlokal. Der Volksmund prägt den Gasthausnahmen „Zum Donisl“.

In den Jahren 1886 bis 1908 wird die Wirtschaft in den Adressbüchern jedoch wieder mit dem Namen „Zur alten Hauptwache“ versehen. Erst ab 1909 hat die Gaststätte in den Adressbüchern wieder den Beinamen „Bayerischer Donisl“. Nach dem Steuerbuch ist die Bierwirtschaft 1760 errichtet worden und Haertl gilt offiziell als erster Wirt des Hauses.

Nach dem Tode von Haertl im Jahre 1776 führt seine Witwe das Geschäft weiter.

1885 Die Brauerei Pschorr kauft die Wirtschaft. Mit der Übernahme nimmt das Wirtshaus einen solchen Aufschwung, dass es als eine der bestbesuchtesten Wirtschaften Münchens bezeichnet werden kann.

1937 Die Gasträume werden umfassend renoviert. Zweiter Weltkrieg Bomben vernichten das Gaststätten-Gebäude. Nach Kriegsende Auf dem Ruinengrundstück entsteht eine Behelfsgaststätte mit Biergarten.

1954 Die neu aufgebaute Gaststätte wird wieder eröffnet.

1984 Ein Skandal sorgt bundesweit für Aufsehen: 80 Polizisten stürmen das Lokal, der Geschäftsführer, die Büffetfrau und vier Kellner werden festgenommen. Der Donisl hatte sich zur Räuberhöhle entwickelt, Gäste wurden systematisch ausgenommen, viele mit K.O.-Tropfen im Bier betäubt. Der Donisl wird zugesperrt und saniert.

ab 1985 Die Familie Wildmoser führte das beliebte Lokal. Ende 2012 lief ihr Pachtvertrag aus.

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