Ganztägiges Alkoholverbot am Hauptbahnhof: Das ist kein Konzept

Am Dienstag entscheidet der Müncher Stadtrat über ein ganztägiges Alkoholverbot am Hauptbahnhof. AZ-Lokalchef Felix Müller steht dem Ganzen skeptisch
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AZ-Lokalchef Felix Müller sieht die Wirkung eines ganztägigen Alkoholverbot am Münchner Hauptbahnhof eher skeptisch.
dpa/Felix Hörhager/imago/Winfried Rothermel/AZ AZ-Lokalchef Felix Müller sieht die Wirkung eines ganztägigen Alkoholverbot am Münchner Hauptbahnhof eher skeptisch.

Am Dienstag entscheidet der Müncher Stadtrat über ein ganztägiges Alkoholverbot am Hauptbahnhof. AZ-Lokalchef Felix Müller steht dem Ganzen skeptisch gegenüber.

Kioske werden weiter Bier verkaufen, Wiesn- und Fußballfans grölend mit ihren Flaschen herumlaufen, Junggeselinnenabschiede die Münchner laut und sektflaschenschwingend belästigen. All das will die Stadt nicht verhindern. Sondern nur: gegen die Alkoholiker-, Obdachlosen-, Drogenszene vorgehen. Sonst würde das Verbot in der Praxis für alle gelten.

Und das wird es nicht. Man muss anerkennen, dass mit dem nächtlichen Alkoholverbot die Straftaten zurückgegangen sind. Von einer Strategie im Umgang mit dem Phänomen ist das Rathaus trotzdem weit entfernt. Vom Bahnhof verdrängt, suchen die Leute sich halt andere Treffpunkte. Irgendwann sind sie in Wohnvierteln statt am Rande des wuseligen Bahnhofs. Wem soll das helfen?

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