Freihamer See: Idee für möglichen Standort im Westen - Stadt München äußert sich

Bekommt der Münchner Westen einen neuen Badesee? Die Stadt München äußert sich.
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Westlich der A 99. Hier könnte ein neuer Badesee entstehen.
LHS München Westlich der A 99. Hier könnte ein neuer Badesee entstehen.

Freiham - Bekommt der Münchner Westen einen neuen Badesee? Erst hatten die Stadtratsfraktionen von SPD und CSU in einem gemeinsamen Antrag an OB Dieter Reiter (SPD) gefordert, in Freiham ein umfangreiches Erholungsgebiet einzurichten - und dafür auch mit der angrenzenden Stadt Germering zusammenzuarbeiten. Auch die Frage nach einem möglichem Badesee kam dabei auf.

Jetzt hat das Kommunalreferat sich zu einen möglichen Standort eines "Freihamer Sees" geäußert. "Der Zweckverband Freiham zeigt eine Möglichkeit auf, wo ein Naherholungsgebiet inklusive Badesee im Neubaugebiet Freiham realisiert werden könnte", heißt es in der Mitteilung des Referats vom Freitag. 

Neuer Badesee im Westen - Stadt München äußert sich 

Die weiteren Planungen und Maßnahmen koordiniere das Kommunalreferat zusammen mit dem Zweckverband Freiham, dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung, dem Baureferat und dem Referat für Gesundheit und Umwelt.

Zunächst müsse eine Machbarkeitsstudie vorbereitet und vom Münchner Stadtrat beauftragt werden. Eine Beschlussvorlage dazu sei in Arbeit. Die Stadt Germering solle bei allen Schritten eingebunden werden.

Freihamer See: Möglicher Standort genannt

Die mögliche Lage der Erholungsflächen: Westlich der A 99, nördlich der Bodenseestraße und östlich der Bebauung Germerings. "Davon ist die Fläche des Zweckverbands Freiham rund 8 ha groß und bildet mit dem angrenzenden städtischen Grundbesitz ein rund 20 ha großes Gebiet", teilt das Kommunalreferat mit. "Die Größenverhältnisse entsprechen dem Umriss des Riemer Badesees."

Westlich der A 99. Hier könnte ein neuer Badesee entstehen.
Westlich der A 99. Hier könnte ein neuer Badesee entstehen. © LHS München

Kristina Frank: "Realisierung einer Ruheoase in direkter Nachbarschaft"

Kommunalreferentin Kristina Frank betont: "Nachhaltige Entwicklung eines neuen Stadtviertels heißt mehr als nur Wohnungen bauen. Zur neuen Infrastruktur gehören Erholungsmöglichkeiten, damit sich die Menschen wohlfühlen. Freiham braucht einen Badesee!" Man erwarte dort den Zuzug von bis zu 30.000 Menschen.

Doch die Seen in der Umgebung hätten keine Kapazitäten mehr, so viele zusätzliche Erholungssuchende aufzunehmen, so Frank. "Um auch die Straßen nicht zu verstopfen, bietet sich die Realisierung einer Ruheoase in direkter Nachbarschaft an." Das vorgesehene Gelände sei gut von Freiham und Germering angebunden, "da es bequem zu Fuß, mit dem Rad oder der S-Bahn erreichbar ist.“

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