Filetgrundstück weiter Brachfläche: Im Münchner Osten nichts Neues

Was passiert mit dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsschule? Stadt und Landkreis sind sich weiter nicht einig.
| Lukas Schauer
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Das Grundstück liegt seit Jahren brach - mittlerweile wachsen kleine Bäume.
Das Grundstück liegt seit Jahren brach - mittlerweile wachsen kleine Bäume. © ls

Berg am Laim - Es ist nicht so, dass Grundstücke in guter Lage in der Stadt noch massenweise verfügbar sind, im Gegenteil. Direkt vor dem technischen Rathaus der Stadt allerdings ist genau so ein Grundstück seit Jahren zu haben, sogar eines, das nicht in Privatbesitz ist. Doch entwickelt wird hier nichts.

Das gammelige Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule am Anfang der Berg-am-Laim-Straße ist zwar - nachdem es jahrzehntelang leer stand -  vor Jahren schon abgerissen worden, seitdem haben aber nur Unkraut und Kiesel dort eine Heimat gefunden. Und ändern daran wird sich vorerst wohl so schnell nichts.

Stadt und Landkreis verhandeln seit Jahren

Eigentümer des Grundstücks ist der Landkreis München, der aber seit Jahren nicht so recht weiß, was er damit anfangen soll. Mehrere verschiedene Nutzungen und Tauschgeschäfte wurden angedacht, keine verwirklicht. Die Stadt München wiederum steht seit Jahren in Verhandlungen mit dem Landratsamt, sie würde das Gelände gerne kaufen.

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Einen Fortschritt gibt es aber nicht zu vermelden, wie das Kommunalreferat der AZ mitteilt: Man "bemühe sich nach wie vor, das Grundstück zu erwerben. Bislang konnte noch keine Einigung erzielt werden."

BA-Chef: "Uns ärgert der Zustand"

Woran die Verhandlungen hapern, wüsste auch der Bezirksausschuss gerne. Die Problematik beschäftigt die Stadtteil-Politiker auch nach der Kommunalwahl weiter. Der neue BA-Vorsitzende Alexander Friedrich (SPD) sagt der AZ: "Uns ärgert der Ist-Zustand, das ist immer wieder auch Thema bei uns. Man wundert sich, warum die Verhandlungen so lange dauern".

Der SPD-Mann hat auch klare Vorstellungen, was mit dem Gelände passieren sollte: "Wohnbebauung wäre natürlich notwendig fürs Viertel, aber auch eine Erweiterung des Technischen Rathauses könnten wir uns vorstellen. Das kommt nämlich auch immer näher an seine Kapazitätsgrenzen", so Friedrich.

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