Die Suche nach dem besten Weg
Haidhausen - Die Maximiliansanlage liegt versteckt am Isar-Hochufer. Die frühere Schafweide an der Grenze zwischen Bogenhausen und Haidhausen soll aufgewertet werden, doch zunächst müssen Fußgänger dort überhaupt komplikationsfrei hinkommen.
Die innerstädtische Isar soll umgestaltet werden. Einen entsprechenden Rahmenplan hat die Verwaltung unlängst vorgestellt. Auch die Maximiliansanlagen sind aufgeführt. Der Blick von dort auf die Isar soll geöffnet werden. Mehr Aufenthaltsqualität entstehen und das marode Elektrizitätswerk muss so oder so saniert werden. Zur Attraktivierung des Geländes könnte dann auch ein neu errichtetes Café beitragen.
Bei derartigen ästhetischen Zukunftsvisionen ist man im örtlichen Bezirksausschuss Au-Haidhausen derweil noch lange nicht. Die Anlagen an der Isar-Hangkante stehen aber immer wieder auf der Agenda der Lokalpolitiker. Aktuell geht es um die Abbiegespur oberhalb des Friedensengels.
Die Kreuzung zwischen Prinzregentenstraße und Maria-Theresia-Straße ist der SPD zu unübersichtlich. „Die derzeitige Gestaltung des Einmündungsbereichs der Maria-Theresia-Straße lädt zum schnellen Abbiegen ein“, sagt Fraktionssprecherin Nina Reitz. Bei schönem Wetter seien viele Spaziergänger auf den Terrassen, an den Monumenten und im Park unterwegs. Um beispielsweise in Richtung Villa Stuck oder generell nach Bogenhausen zu gelangen, müssten zunächst eine 25 Meter lange Verkehrsfläche überwunden werden. Zu gefährlich, denn abbiegende Autos könnten Fußgänger leicht übersehen. „Durch eine fußgängerfreundliche Gestaltung des Einmündungsbereichs würde an dieser Stelle das Zufußgehen sicherer,“ sagt Reitz.
- Themen:
- SPD