Die Mehrheit der Stadträte kneift – und frustriert die Radler

Die Meinung der AZ-Redakteurin Julia Lenders zum Umgang mit der Radlerfalle Rosenheimer Straße.
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AZ-Redakteurin Julia Lenders
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Haidhausen - Das Radeln in der Rosenheimer Straße ist nicht ungefährlich. In schlimmer Eindrücklichkeit hat das ein Unfall vor zwei Jahren gezeigt, bei dem eine 23-Jährige starb. Sie war am Ende eines Radlwegs auf die Straße gefahren und unter einen Lkw geraten. Trotzdem lässt sich die Stadt viel Zeit mit der Entschärfung dieser Problemstelle.

Viereinhalb Jahre lang hatte die Verwaltung Zeit zu prüfen, wie die Straße radlfreundlicher werden kann. Den Auftrag dazu hat sie schon seit Sommer 2009. Und jetzt, da die Verwaltung sich getraut hat, einen sinnvollen Vorschlag zu skizzieren, der Autofahrer nicht zu Jubelstürmen anreizen dürfte, kneift die Mehrheit der Stadträte.

Plötzlich bringen CSU und SPD eine Alternativ-Route ins Spiel, die wiederum langwierig untersucht werden muss. Das frustriert sicher nicht nur die grüne Stadträtin Sabine Nallinger, sondern auch viele Münchner Radler.

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