Boulder Weltcup: Finale im Olympiastadion

Sie hangeln und klettern die höchsten Steilwände hinauf - und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Am kommenden Wochenende findet das Boulder-Weltcup-Finale im Münchner Olympiastadion statt.
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Kletter-Profis unter dem Dach des Münchner Olympiastadions. Das gibt's beim Finale des Boulder-Weltcups am kommenden Wochenende zu sehen. (Archivbild)
DAV/Nico Altmaier Kletter-Profis unter dem Dach des Münchner Olympiastadions. Das gibt's beim Finale des Boulder-Weltcups am kommenden Wochenende zu sehen. (Archivbild)

Sie hangeln und klettern die höchsten Steilwände hinauf - und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Der Boulder-Sport begeistert die Zuschauer. Am kommenden Wochenende findet das Weltcup-Finale im Münchner Olympiastadion statt.

München - Über 120 Athleten aus mehr als 30 Nationen werden am kommenden Wochenende unter dem Dach des Olympiastadions erwartet. Anlass ist das diesjährige Saisonfinale des IFSC Boulder-Weltcups.

Bereits zum fünften Mal richtet das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München zusammen mit dem Deutschen Alpenverein den Weltcup im Bouldern aus. Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Das deutsche Team ist dieses Jahr mit insgesamt 25 Athleten so zahlreich besetzt wie noch nie – darunter auch die Münchner Lokalmatadorin Monika Retschy. Sie hat zwar keine Chancen mehr auf den Gesamtsieg, zählt aber zum erweiterten Favoritenkreis auf einen Podiumsplatz in der Tageswertung.

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Umso spannender geht es bei den Herren zu: Insgesamt drei Athleten können noch die Weltcup-Gesamtwertung unabhängig voneinander für sich entscheiden. Unter ihnen ist auch der amtierende Europameister und Titelverteidiger Jan Hojer vom DAV Frankfurt/ Main.

München ist mit etwa 50.000 Kletterern die "Kletterhochburg" in Deutschland. Durch die finanzielle Unterstützung der Landeshauptstadt München konnte das DAV-Kletterzentrum in Thalkirchen erweitert und das neue Kletter- und Boulderzentrum in Freimann errichtet werden, das Anfang dieses Jahres in Betrieb gehen konnte.

„Spitzensportveranstaltungen haben ja grundsätzlich immer eine besondere Symbol- und Strahlkraft auf den Breitensport und die Nachwuchsarbeit“, betonte Stadträtin Verena Dietl (SPD) in Vertretung des Oberbürgermeisters bei der Pressekonferenz zum Weltcup. „Mit zahlreichen Boulder- und Kletterwänden in Kindergärten und auf Pausenhöfen locken wir Kinder und Jugendliche zur Bewegung. Hier kann eine Spitzensportveranstaltungen wie der Boulder World Cup nur animierend wirken.“

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Der Eintritt am Qualifikationstag (Freitg, 14. August) ist frei. Eintrittskarten für den Finaltag (Samstag, 15. August) sind hier erhältlich.

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