Biker flüchtet vergeblich vor Polizeikontrolle

Während einer Verkehrskontrolle flüchtete ein Biker vor der Polizei, jedoch hat er nicht damit gerechnet, dass sie sich sein Kennzeichen merken. Die böse Überraschung folgte kurz darauf.
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Erst gab sich der Motorradfahrer kooperativ und hielt an - plötzlich flüchtete er jedoch während der Verkehrskontrolle. (Archivbild)
dpa Erst gab sich der Motorradfahrer kooperativ und hielt an - plötzlich flüchtete er jedoch während der Verkehrskontrolle. (Archivbild)

Milbertshofen/Am Hart - Am Freitag, 17.04.2015, um 07:08 Uhr, fiel einer Polizeistreife in der Ingolstädter Straße ein Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Der Fahrer fuhr anstatt der erlaubten 50 km/h mit einer Geschwindigkeit von 77 km/h.

Als die Beamten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, hielt dieser zunächst an und vermittelte einen kooperativen Eindruck. Plötzlich gab der Motorradfahrer jedoch wieder Gas und flüchtete mit seiner Yamaha, er fuhr zwischen Begrenzungspfosten, welche den Fußgängerbereich eines Lebensmittelmarktes von der Fahrbahn abtrennen, davon.

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Aufgrund der plötzlichen Handlung und der schwer zugänglichen Strecke musste eine Verfolgung nach kurzer Zeit abgebrochen werden. Womit der Fahrer wohl nicht gerechnet hat: Die Polizeibeamten haben sich das Kennzeichen des Motorrades gemerkt, der Fahrzeughalter und auch dessen Arbeitsstelle konnten also ausfindig gemacht werden.

Nachdem der Motorradfahrer von seinem Abteilungsleiter in dessen Büro gerufen wurde, staunte er nicht schlecht, als die Polizeibeamten dort bereits auf ihn warteten. Sichtlich überrascht entschuldigte er sich bei den Beamten und räumte ein, eine große Dummheit begangen zu haben.

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Wider Erwarten war der Grund für sein Verhalten nicht übermäßiger Alkoholgenuss oder wie angenommen, die von ihm begangene Geschwindigkeitsüberschreitung. Grund war der seit einem Jahr abgelaufene TÜV.

Für sein Fehlverhalten erwartet ihn nun ein Bußgeld von 135 Euro.

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