Berg am Laim: SPD will bezahlbare Wohnungen statt Büros

Im Münchner Osten entsteht zur Zeit viel Gewerbe, die Stadtwerke sollen dagegen halten. Die SPD fordert den Bau bezahlbarer Wohnungen.
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SPD-Stadträtin Anne Hübner.
SPD SPD-Stadträtin Anne Hübner.

Berg am Laim - Bezahlbares Wohnen statt Büros – das fordert die Stadtrats-SPD für Berg am Laim. Konkret geht es um den alten Busbahnhof und das Park & Ride-Gelände am Michaelibad.

Die Fraktion möchte, dass die Stadtwerke, denen der Grund gehört, diesen ausschließlich mit bezahlbarem Wohnraum, sozialen Nutzungen und Einzelhandel überplanen. Am Michaelibad könnten neben bezahlbaren Wohnungen auch Werkswohnungen und eine Kita entstehen. Aktuell sind hier noch 5.000 Quadratmeter Bürofläche geplant.

SPD: SWM muss sozialer Verantwortung gerecht werden

"In Berg am Laim entstehen an fast jeder Ecke neue Büroflächen und Hotels. Bezahlbarer Wohnraum aber wird auch hier immer knapper", sagt Stadträtin Anne Hübner. Daher sollten die Stadtwerke lieber Wohnungen statt Büros bauen.

SPD-Stadträtin Anne Hübner.
SPD-Stadträtin Anne Hübner. © SPD

Der Standort Michaelibad sei dafür gut geeignet. "Niemandem nützen immer neue Gewerbeflächen, wenn die Menschen, die dort arbeiten sollen, keine Wohnung finden", so Hübner. Die SWM als städtische Gesellschaft müsse hier ihrer sozialen Verantwortung im Sinne einer vernünftigen Stadtplanung gerecht werden.

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