Bad Georgenschwaige: Brand auf Freibadgelände in Schwabing

Das Feuer in dem Schwabinger Freibad könnte die Saison 2021 und den bevorstehenden Umbau kräftig durcheinanderbringen.
| Ralph Hub
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Ein Schuppen auf dem Gelände des Bad Georgenschwaige steht in Flammen.
Thomas Gaulke 4 Ein Schuppen auf dem Gelände des Bad Georgenschwaige steht in Flammen.
Anwohner hatten die Feuerwehr verständigt.
Thomas Gaulke 4 Anwohner hatten die Feuerwehr verständigt.
Die Feuerwehr konnte das Feuer erst nach eineinhalb Stunden löschen.
Thomas Gaulke 4 Die Feuerwehr konnte das Feuer erst nach eineinhalb Stunden löschen.
Die Brandursache ist noch unklar.
Thomas Gaulke 4 Die Brandursache ist noch unklar.

Schwabing-West - Eine umfassende Modernisierung des Freibads Georgenschwaige steht schon seit einiger Zeit an. Nach dem Brand in der Nacht auf Mittwoch dürfte das Projekt jetzt auf der Prioritätenliste deutlich nach oben rücken. Die Flammen haben den Technikbereich beschädigt. Wie schlimm, ist noch nicht klar. Ein Gutachter muss die Anlage erst untersuchen.

Anwohner schlugen kurz nach Mitternacht am Mittwoch bei der Feuerwehr Alarm. Rauch stieg über dem Bereich Petuelring und Belgradstraße auf. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand ein 100 Quadratmeter großer Holzbau in Flammen. Der Einsatzleiter forderte Verstärkung an. "Während der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass das Gebäude unterkellert ist", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Dort befindet sich die Wassertechnik des Bads.

Brand im Freibad: Mindestens 50.000 Euro Schaden

Nach rund 90 Minuten war der Brand gelöscht. Erst gegen 3 Uhr morgens rückte die Feuerwehr endgültig ab. "Über die Brandursache und die Schadenshöhe können wir noch keine Angaben machen", sagte Doris Betzl, Sprecherin der Stadtwerke. Brandfahnder untersuchen die Ruine. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei soll er bei mindestens 50.000 Euro liegen.

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Ob der Brand auch Auswirkungen auf die für 2021 geplanten Umbau- und Modernisierungsarbeiten hat, ist unklar. An der Spitze der städtischen Bäder steht zudem ein Wechsel an. Nicole Gargitter und Clara Kronberger übernehmen zum 1. April gemeinsam die Leitung der städtischen Bäder. Ex-Chefin Christine Kugler ist Münchens neue Klima- und Umweltreferentin.

Geplant ist bereits länger, das Bad Georgenschwaige in ein CO2-freies Naturbad zu verwandeln – nach dem Modell des bislang in München einzigen Naturbades Maria Einsiedel in Thalkirchen. Zudem soll das Freibad barrierefrei gestaltet werden.

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