Autoposer-Razzia an Münchner Tankstelle: PS-Protz attackiert Polizei

In Moosach treffen sich an einer Tankstelle zahlreiche Autoposer. Die Polizei schreitet ein, dann eskaliert die Situation.
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Polizeibeamte kontrollieren sogenannte Autoposer. (Symbolbild)
Polizeibeamte kontrollieren sogenannte Autoposer. (Symbolbild) © Uwe Anspach/dpa

Moosach – Die Polizei hat erneut eine Ansammlung von Autoposern im Münchner Stadtgebiet aufgelöst. Am Mittwochabend, gegen 21 Uhr, war ein Hinweis bei den Beamten eingegangen, dass sich rund 50 Personen mit aufgemotzten Schlitten im Bereich der Allguth-Tankstelle an der Triebstraße befinden sollen, meldet die Polizei. 

Vor Ort sprachen die Beamten den betreffenden Personen nach Abstimmung mit dem Tankstellenbetreiber einen Platzverweis aus. Ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg zeigte sich jedoch wenig einsichtig. Laut Polizei soll der junge Mann einen Polizisten zunächst beleidigt und dann bedroht haben. Auch seine Personalien wollte er nicht herausgeben. Da sich der 20-Jährige weiter aggressiv verhalten habe, sei er laut Polizeibericht zu Boden gebracht und fixiert worden.  Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. 

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Der 20-Jährige wurde nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Die Tankstelle sperrte vorsichtshalber über die Nachstunden den Parkplatz, um ein erneutes Treffen der Autoposer zu verhindern. 

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