Am Stiglmaierplatz beginnt die Starkbier-Saison

Beim Starkbieranstich am kommenden Donnerstag im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz hält Christian Springer die Starkbierrede – eine münchnerische Rede verspricht er.
| Christian Pfaffinger
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Bernhard Klier (l.), Christian Springer und Christian Schottenhamel stoßen mit der ersten Starkbiermaß an.
Christian Pfaffinger Bernhard Klier (l.), Christian Springer und Christian Schottenhamel stoßen mit der ersten Starkbiermaß an.

München - Bist du sozialkritisch?“, fragt Wirt Christian Schottenhamel Christian Springer.

Weil: Bissig ist dessen Humor ja schon. „Na, i bin Münchner“, sagt Springer drauf. „Des is Berg-am-Laimer-Grant.“ Derart ausgestattet sagt er etwa: „Wer gegen Multikulti ist, muß auch die Bierzelte abschaffen.“ Das erste Bierzelt der Geschichte habe nämlich 1810 auf der ersten Wiesn gestanden – und es sei ein türkisches Zelt gewesen, erbeutet in der Schlacht vor Wien 1683. Der Halbmond habe Tradition in der Bierkultur. Und „Ozapft is“ sei Ost-Anatolisch und heiße: „Was der Hammel pinkelt, hat keinen Schaum und wird jedes Jahr teurer.“

Beim Starkbieranstich am kommenden Donnerstag im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz hält Christian Springer die Starkbierrede – eine münchnerische Rede verspricht er. Mit dem Triumphator-Anstich am Stiglmaierplatz beginnt die Starkbier-Saison in München. Fünf Wochen lang lässt Christian Schottenhamel dann das starke Bier feiern. Zwischen 20 000 und 25 000 Liter Triumphator wird er dabei ausschenken lassen. Die Gäste sind durchaus durstig.

Für 9,80 Euro gibt’s die Maß Triumphator, die mit 7,6 Prozent Alkohol daherkommt, sehr dunkel im Krug liegt.

Seit 1902 werde der Triumphator gebraut, sagt Löwenbräu-Vertriebschef Bernhard Klier. Sein Geschmackstest habe ergeben: Das Bier schmecke ausgeprägt malzig, kräftig und leicht süßlich sowie karamellartig. Wer fastet, der sei übrigens mit dem Hinweis beruhigt: Eine Maß hat zwar 700 Kalorien, aber Bier ist beim Fasten ja traditionell in beliebiger – solange bekömmlicher – Menge erlaubt.

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