Ärger um sehr bedrohlichen Radweg am Mittleren Ring

Der Sendlinger BA kritisiert die Situation an der Brudermühlstraße scharf – Grund ist ein schmaler Radweg direkt am Mittleren Ring. Was der BA jetzt fordert.
| Eva von Steinburg
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Die bedrohliche Radlstelle am Brudermühltunnel.
privat Die bedrohliche Radlstelle am Brudermühltunnel.

Sendling - Dieser Radweg am Mittleren Ring ist "sehr bedrohlich", findet der Bezirksausschuss (BA) Sendling: Rechts ragt eine Betonwand empor, links rasen mit 60 Stundenkilometern Autos und große Lkw vorbei. "Ich bin hier ein oder zwei Mal gefahren, aber das ist mir zu gefährlich. Auf einer Strecke von fünfzig Metern ist es sehr eng", sagt Dagmar Irlinger (Grüne), stellvertretende Vorsitzende vom BA Sendling.

BA möchte Radl-Alternativroute

Einstimmig hat das Gremium beschlossen, eine sichere und breitere Alternativroute auf der anderen Seite des Mittleren Rings - der Südseite - als beidseitigen Radweg zu beantragen.

Dieser Radweg sei etwas von der Straße abgesetzt, was wichtig sei. "Unfälle sind an dieser Engstelle keine bekannt", sagt der BA-Vorsitzende Markus Lutz (SPD). Trotzdem und um diese auch künftig zu verhindern: "Ich hoffe wirklich sehr, dass das KVR unseren Vorschlag aufnimmt. Wir wollen Prävention für die Bürger und Kinder im Viertel."

Etliche Problem-Radwege im Münchner Südwesten

Schon einmal habe seine Partei für ein anderes Stück Radweg am Mittleren Rings mehr Sicherheit für Radler gefordert – beim ersten Mal aber ohne Erfolg. Diese versteckte Stelle am Mittleren Ring, von der Brudermühlstraße bis zur Passauerstraße Richtung Osten ist der 39-jährige vor langer Zeit einmal geradelt. "Ich fahre ungern greislige und gefährliche Wege. Dieser hier ist ungeeignet zum Radfahren, wenn man ehrlich ist", findet Lutz.

Die Grünen im Münchner Südwesten schauen sich seit einem Jahr alle Radwege an. Sie fragen: Welche sind gut? Welche Radwege sind schlecht? Welche Stellen sind nicht befahrbar? Sie haben inzwischen 15 Problem-Wege identifiziert und eine Prioritätenliste erstellt.

Dagmar Irlinger erklärt: "Diese gefährliche Stelle war der erste Radweg in Sendling, den wir verbessern wollen. Wir haben ja Rückenwind durch den Radentscheid und den neuen Stadtrat. Ab jetzt bringen wir sukzessive alle unsere Vorschläge ein."

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