Stadtrats-SPD fordert mehr Ganztagsschule in München

Flexible Angebote von Ganztagsschulen sollen weiter ausgebaut werden – wenn der Freistaat weiter zahlt.
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Wird das Angebot von Ganztagsschulen in München bald weiter ausgebaut? (Symbolbild)
Wird das Angebot von Ganztagsschulen in München bald weiter ausgebaut? (Symbolbild) © Felix Kästle/dpa

München - Zum Schuljahr 2018/19 hat die Stadt mit dem Freistaat ein Pilotprojekt gestartet: Die kooperative Ganztagsbildung bietet eine Betreuung bis 18 Uhr in der Schule, auch in den Ferien. Das Angebot soll "die pädagogische Qualität der Horte und Tagesheime mit der zeitlichen Flexibilität der Mittagsbetreuungen vereinen", heißt es im Rathaus.

Betreuung in der Schule soll Platz in Kitas schaffen

Auch die Stadt als Sachaufwandsträger erhofft sich Vorteile: Die gemeinsame Raumnutzung im Lernhauskonzept benötigt weniger Fläche. Zudem soll die Betreuung in der Schule Platz in den Kitas für dringend benötigte Krippen- und Kindergartenplätze schaffen.

Nun fordert die Stadtrats-SPD, das Angebot weiter auszubauen. "Nur so kann es eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern und Chancengleichheit für die Schülerinnen und Schüler geben", sagte Stadträtin Julia Schönfeld-Knor am Sonntag. Der kooperative Ganztag sei dabei "das vielfältigste Modell, weil es den Bedürfnissen von Familien am besten entgegenkommt und die ganze Schulfamilie in ein Boot holt". Nun müsse der Freistaat das Angebot weiter finanzieren, fordert die SPD.

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