Stadt verbietet das Isar-Schwimmen

Ein Isar-Flussbad das wär's. Damit sich so viele Münchner wie möglich für die Idee begeistern, wollte der Verein "Isarlust" eine Schwimm-Demo zwischen Reichenbach- und Ludwigsbrücke veranstalten. Die Stadt ließ den Plan nun ins Wasser fallen.
| est/az
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Im Mai veranstaltete "Isarlust" schon mal ein Testschwimmen. Das am 3. Juli geplante Hauptevent mit deutlich mehr Teilnehmern darf nicht stattfinden.
Katrin Gammel Im Mai veranstaltete "Isarlust" schon mal ein Testschwimmen. Das am 3. Juli geplante Hauptevent mit deutlich mehr Teilnehmern darf nicht stattfinden.

Ein Isar-Flussbad das wär's. Damit sich so viele Münchner wie möglich für die Idee begeistern, wollte der Verein "Isarlust" eine Schwimm-Demo zwischen Reichenbach- und Ludwigsbrücke veranstalten. Die Stadt ließ den Plan nun ins Wasser fallen.

München – Keine Ausnahme für Isar-Schwimmer: Rund 300 Münchner wollen am 3. Juli die 1000-Isar-Meter zwischen Reichenbachbrücke und Ludwigsbrücke durchschwimmen – um für ein Isarflussbad zu werben. Doch in der „großen Isar“ zwischen Deutschen Museum und den Patentämtern ist Baden seit 1839 strikt verboten.

Lesen Sie hier: Mit Bademeistern: CSU fordert Isarflussbad

Im Mai war dem Verein „Isarlust“ hier zwar eine kleine Bade-Demo erlaubt. Die vielen Teilnehmer jetzt scheinen der Stadt nun aber unheimlich: Weil die Reichenbachschwelle oder das Corneliuswehr Strudel verursachen können, kam gestern die Absage: Benjamin David (39), der das Isarschwimmen organisiert, hofft aber: „Die Umweltreferentin ist sehr wohlwollend und sucht eine Lösung. Vielleicht nehmen wir für unsere Demo auch einen anderen Isar-Teil.“

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