SPD-Abgeordneter Florian von Brunn fordert: "In die Berge fahren muss erlaubt bleiben"

Lockdown-Regeln: SPD-Abgeordneter fordert Rücksicht auf die Großstädter.
| Christina Hertel
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Florian von Brunn ist Münchner Sprecher für Umwelt- und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion im Landtag.
Florian von Brunn ist Münchner Sprecher für Umwelt- und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion im Landtag. © dpa/Sven Hoppe

München - Der durchschnittliche Münchner wohnt auf 39 Quadratmetern. Und in etwas mehr als der Hälfte der Fälle lebt er alleine in seiner Wohnung.

Dass gerade für viele Großstädter der Freundeskreis die Familie ersetzt, dass viele keinen Garten oder Balkon haben, verkenne die bayerische Staatsregierung mit ihren Corona-Regeln jedoch, findet der Münchner SPD-Landtagsabgeordnete Florian von Brunn. Er fordert jetzt Nachbesserungen, wenn die Staatsregierung den Lockdown bis Ende Januar verlängert.

SPD-Abgeordneter fordert Lockdown-Lockerungen

Momentan ist es erlaubt, einen anderen Haushalt zu treffen. Familien falle es jedoch leichter, sich an diese Regel zu halten, weil bei ihnen schnell mehr Kontaktpersonen zusammenkommen, sagt von Brunn.

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Der Abgeordnete fordert deshalb, dass Menschen, die allein leben, entweder noch einen weiteren Haushalt oder zwei bis drei Einzelpersonen treffen dürfen sollten. "Wir müssen aufpassen, dass die Menschen den Lockdown noch aushalten."

Auch die Ausgangssperre ab 21 Uhr sollte die Regierung aus seiner Sicht überprüfen. Vielen tue es gut, sich abends die Füße zu vertreten. "Städtern muss es außerdem erlaubt bleiben, in die Berge zu fahren." Das sei für die Psyche wichtig.

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