Später Aufbruch bei den Grünen

Der Lokalchef Felix Müller über die Grünen im Wahlkampf-Endspurt.
| Felix Müller
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Katrin Habenschaden (Bündnis90/Die Grünen), Oberbürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2020, präsentiert ein Wahlplakat der Grünen für die Kommunalwahl 2020.
dpa/AZ Katrin Habenschaden (Bündnis90/Die Grünen), Oberbürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl 2020, präsentiert ein Wahlplakat der Grünen für die Kommunalwahl 2020.

AZ-Lokalchef Felix Müller über die Grünen im Wahlkampf-Endspurt.

Das muss man den Grünen lassen: Anders als SPD und CSU wollen die Ökos Aufbruchstimmung erzeugen. Mit einem ambitionierten Plan zeigt Katrin Habenschaden, wie mit ihr ab Mai neuer Schwung ins Rathaus einziehen könnte. Flankiert wird das Ganze vom selbstbewussten Auftritt ihrer Parteichefs, die offenbar wild entschlossen sind, in der Spätphase dieses trägen Wahlkampfs doch noch für ein bisserl Zunder zu sorgen.

Denn spät, das ist es wirklich. Man darf sich fragen, warum sich die Grünen nicht früher aus der Deckung getraut haben. Und: Ob es nicht zu spät ist.

In Umfragen liegt Amtsinhaber Dieter Reiter weit vorne. Habenschaden hat trotzdem eine realistische Macht-Option – auf einen Posten als neue, extra-starke Zweite Bürgermeisterin eines grün-roten Bündnisses. Dann wäre es spannend zu sehen, wie viel von ihren ambitionierten Ideen sie gegen die Weiter-so-SPD durchsetzen kann.

Lesen Sie hier: Grüne schalten auf Attacke gegen Münchens OB

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