Sondierungsgespräche: Vorsicht vor der Überheblichkeit

Die Rathausreporterin Emily Engels über die Koalitionsgespräche.
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Mit mehr als 70 Prozent der Stimmen wiedergewählt: OB Dieter Reiter (SPD).
Matthias Balk/dpa, AZ Mit mehr als 70 Prozent der Stimmen wiedergewählt: OB Dieter Reiter (SPD).

Die Rathausreporterin Emily Engels über die Koalitionsgespräche.

Mit mehr als 70 Prozent der Stimmen wurde OB Dieter Reiter (SPD) wiedergewählt. Für die Genossen ein Grund, euphorisch zu sein. Doch jetzt müssen sie aufpassen, dass aus dieser Euphorie nicht Überheblichkeit wird. Denn bei all dem Erfolg ihres starken OB dürfen sie nicht vergessen, dass sie mit 22 Prozent der Stimmen bei der Stadtratswahl hinter Grünen (29,1 Prozent) und CSU (24,7 Prozent) das Schlusslicht bilden.

Auszustrahlen, dass man für ein Rathausbündnis keinen größeren Schritt auf die deutlich stärkeren Grünen zugehen würde, ist sicher der falsche Weg. Aber genau so haben die Grünen das Verhalten während der Sondierungsgespräche wahrgenommen, sich gar so gefühlt, als würden sie als "Juniorpartner" gesehen. Die Genossen haben eine zweite Chance von den Grünen bekommen. Und diese sollten sie dringend nutzen. Schon allein für ihren OB. Denn der würde es ohne Mehrheit schwerer haben, ihm wichtige politische Projekte für seine Stadt durchzusetzen.

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