So will Münchner Stadtspitze Geld für Viertel retten

Das Budget für Feste und Kultur ist heuer in den Bezirksausschüssen oft liegengeblieben. Grün-Rot hat eine Idee.
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Um Soziales, Kultur und Sport bei der Corona-Krise nachhaltig zu unterstützen, wollen die Münchner Bezirksausschüsse Geld aus den Vorjahren zur Verfügung stellen. (Symbolbild)
Um Soziales, Kultur und Sport bei der Corona-Krise nachhaltig zu unterstützen, wollen die Münchner Bezirksausschüsse Geld aus den Vorjahren zur Verfügung stellen. (Symbolbild) © Felix Hörhager/dpa

München - Sportveranstaltungen, Ausstellungen oder Sommerfeste. Unzählige dieser Veranstaltungen sind heuer ausgefallen. Gleichzeitig sind diese jedoch so wichtig für die Stadtgesellschaft.

Geld aus vergangenen Jahren für 2021

Oft werden die Veranstaltungen über die Bezirksausschüsse (BA) finanziert. Deshalb ist auch in den Budgets der Bezirksausschüsse noch einiges Geld zu finden, das normalerweise in die Förderung von Sozialem, Kultur und Sport geflossen wäre.

Die Rathauskoalition aus SPD/Volt und den Grünen/Rosa Liste fordert jetzt in einem Antrag, dass die Beträge, die 2019 und 2020 übriggeblieben sind, im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Bessere Unterstützung bei Corona-Krise

"So können die Bezirksausschüsse die Initiativen, die unter der Corona-Krise sehr zu leiden haben, noch besser unterstützen", steht in der Begründung. Als "wichtige lokale Impulse" bezeichnet SPD-Stadtrat Lars Mentrup, der auch Vize-Chef im BA Schwabing-Freimann ist, die Arbeit der BAs.

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"Sie sorgen für den Zusammenhalt im Viertel vor Ort. Die Mittel, die sonst verfallen wären, sollen sie deshalb ins nächste Jahr mitnehmen dürfen, damit Kultur, Sport und Soziales das Leben in den Stadtvierteln weiter bereichern", begründet er die Forderung der Stadtspitze.

Kulturelle Projekte als gesellschaftliche Aufgabe

Ähnlich sieht das Sibylle Stöhr, Grünen-Stadträtin und Chefin vom BA Schwanthalerhöhe. Sie findet: "Die Bezirksausschüsse übernehmen mit der Förderung von kulturellen und sozialen Projekten in den Stadtvierteln wichtige gesellschaftliche Aufgaben."

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Da sich die Situation auch im kommenden Jahr nicht schlagartig bessern werde, sei es sinnvoll, die nicht verbrauchten finanziellen Mittel aus den Vorjahren bei den Bezirksausschüssen zu belassen. Stöhr glaubt: "Die Mittel werden 2021 mit Sicherheit gebraucht werden, um wichtige soziale Projekte zu fördern und die Stadtteilkultur zu erhalten."

Konkret soll nicht nur das übriggebliebene Geld aus diesem Jahr, sondern auch das aus 2019 den BAs für 2021 zur Verfügung gestellt werden.

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