So soll der U-Bahnhof Martinsried aussehen

Ein Berliner Architekturbüro hat die Ausschreibung zur Gestaltung des U-Bahnhofs Martinsried am neuen südlichen Ende der Linie U6 für sich entschieden.
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So stellen sich die Architekten den U-Bahnhof Martinsried vor.
So stellen sich die Architekten den U-Bahnhof Martinsried vor. © architecture2brain/Stefan Amann

München - Viel Sichtbeton, ein paar gelbe Farbkleckse und einige durchaus pfiffige Ideen, die auf die Forschungsinstitute der Ludwig-Maximilians-Universität in der Umgebung anspielen: Mit diesem Entwurf hat das Berliner Büro Gruber + Pop gemeinsam mit dem Lichtplaner Arup Deutschland GmbH  den Gestaltungswettbewerb für den U-Bahnhof Martinsried gewonnen.

Zellartige Deckenstruktur

Die Jury lobte besonders die Deckenstruktur, die an "Zellstrukturen unter dem Mikroskop" erinnern sollen.  Das wirke "stimmig und stellt einen nachvollziehbaren Bezug zum Ort her", so die Beurteilung des Preisgerichts.

Die Jury urteilt: "Das Gesamtkonzept erscheint harmonisch und fügt sich gut in den Park des neuen Uni-Ensembles ein. Die Assoziation an Zellstrukturen unter dem Mikroskop wirkt stimmig und stellt einen nachvollziehbaren Bezug zum Ort her."
Die Jury urteilt: "Das Gesamtkonzept erscheint harmonisch und fügt sich gut in den Park des neuen Uni-Ensembles ein. Die Assoziation an Zellstrukturen unter dem Mikroskop wirkt stimmig und stellt einen nachvollziehbaren Bezug zum Ort her." © architecture2brain/Stefan Amann

Der Entwurf kommt ohne weitere Gestaltungselemente aus "und schafft so auf einfache Weise einen zurückhaltenden aber doch atmosphärischen Innenraumcharakter", befindet die Jury.

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Auch oberirdisch soll die zellartige Struktur zu erkennen sein,  etwa mit der Entrauchungskuppel und Oberlichtern. "Das Gesamtkonzept erscheint harmonisch und fügt sich gut in den Park des neuen Uni-Ensembles ein", heißt es im Urteil der elfköpfigen Jury, in der neben Architekten und Lichtplanern auch der Planegger Bürgermeister, weitere Vertreter der Gemeinde Planegg als Bauherr und Mitarbeiter der Ludwig-Maximilians-Universität sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst saßen.

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