SEV in der Leopoldstraße: Stadt bessert Haltestellen nach

Die Haltestellen für die SEV-Busse in der Leopoldstraße werden teils nachgebessert. Vor allem soll das Konfliktpotential mit Fahrradfahrern entschärft werden.
| Lukas Schauer
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An der Leopoldstraße halten Busse an provisorischen Haltebuchten.
Daniel von Loeper An der Leopoldstraße halten Busse an provisorischen Haltebuchten.

München - Die Stadt bessert einige der SEV-Haltestellen auf der Leopoldstraße nach - weil ein Ortstermin gezeigt hat, dass es vor allem zwischen Fahrradfahrern und Busfahrgästen, die zum U-Bahhhof eilen, zu gefährlichen Situationen kommt. Zudem hatte die FDP-Fraktion einen Dringlichkeitsantrag gestellt und Zebrastreifen gefordert.

Das sei allerdings keine Lösung, teilt die Verwaltung nun mit. Verbesserungspotential sehen MVG und KVR aber vor allem an der Haltestelle nördlich des Karstadts. "Diese Haltestelle ist aufgrund der sehr großen Anzahl von Fahrgästen, die hier in die U-Bahn wechseln, und des hohen Fahrradaufkommens auf der Leopoldstraße durchaus problematisch", schreiben die Planer in ihrer Antwort. "Bei einem Ortstermin am 15.7. wurde festgestellt, dass viele Fahrgäste aus dem Bus aussteigen und direkt zur U-Bahn eilen. Der Fahrradweg wird nicht wahrgenommen."

Daher soll nun der Radweg "nach rechts und damit etwas weiter weg vom Fahrbahnrand verschwenkt" werden. An der Grenze zwischen dem Gehweg bzw. Ausstiegsbereich und dem Radweg werden zudem einige Absperrschranken aufgestellt, die den Fahrgästen vermitteln, dass die Radwegführung zu beachten ist. Auf dem Radweg wiederum wird ein Hinweisschild angebracht, das vor Fußgängern warnt.

Leopoldstraße: Zwei Haltestellen werden nachgebessert

Und auch die Haltestelle südlich der Herzogstraße wird nachgebessert. Hier wurde eine Parkbucht mit Asphalt gefüllt, damit Fahrgäste auf den Bus warten können. Die Wartefläche zwischen der Fahrbahn und dem Radweg ist mit circa zwei Metern durchaus knapp bemessen.

Beim Ortstermin zeigte sich aber, "dass die wartenden Fahrgäste aufgrund des hohen Fahrtakts an dieser Stelle nicht das Kernproblem sind. Viele Fahrgäste gehen vielmehr von dem U-Bahnaufgang auf dem Radweg zur Bushaltestelle, da dies die direkte Verbindung mit einer geraden Lauflinie ist. Zudem eilen viele Fahrgäste zu den Bussen, die an der Haltestelle stehen und beachten dann den Radweg nicht mehr. Um dem entgegenzuwirken, wird künftig direkt am U-Bahnaufgang mittels einer Absperrschranke das unmittelbare Betreten des Radwegs verhindert", so KVR und MVG.

Bei allen anderen Haltestellen sei das Konzept bislang gut aufgegangen. Auf der Leopoldstraße fahren noch bis Mitte September Ersatzbusse, da die MVG zwischen Münchner Freiheit und Universität alte Weichen bei der U-Bahn austauscht.

Lesen Sie hier: Forderung der Grünen - Streit um neue Fahrradstraßen

 

 

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