Senioren-WG: So lässt sich’s im Alter wohnen

Letzte Station Heim? Von wegen! In München gibt es jede Menge Alternativen. Hier listen wir diverse Ideen auf – von Senioren-WGs über Residenzen und Hausgemeinschaften bis zum „Wohnen für Hilfe“.
| Irene Kleber
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SENIOREN-WG: Sie sind kürzlich in ihre neue Senioren-WG am Reinmarplatz in Gern eingezogen: (v.l.) Rosalinde Hubert (65), Mariejo Winters (67), Bärbel Draxinger (66), Eva Lama (67) - und ganz rechts: Henny Frohn. Die Dame in rot, Christa Lippmann (2.v.r.) hat sich das Projekt „Frauenwohnen im Alter“ ausgedacht und schon einige Damen-WGs gegründet. Psychologin Angela Lang (3.v.r.) hilft der neuen WG, sich in ihrem neuen gemeinsamen Zuhause einzuwohnen.
Petra Schramek SENIOREN-WG: Sie sind kürzlich in ihre neue Senioren-WG am Reinmarplatz in Gern eingezogen: (v.l.) Rosalinde Hubert (65), Mariejo Winters (67), Bärbel Draxinger (66), Eva Lama (67) - und ganz rechts: Henny Frohn. Die Dame in rot, Christa Lippmann (2.v.r.) hat sich das Projekt „Frauenwohnen im Alter“ ausgedacht und schon einige Damen-WGs gegründet. Psychologin Angela Lang (3.v.r.) hilft der neuen WG, sich in ihrem neuen gemeinsamen Zuhause einzuwohnen.

München - Wo leben die Münchner im Alter am liebsten? Die Antwort ist eindeutig: daheim. Und wenn sie sich etwas ganz sicher nicht wünschen, dann: im Altenheim zu leben.

Zu dem Ergebnis kam eine Studie des Allensbach-Instituts, das deutschlandweit 4000 Männer und Frauen über 65 Jahren zum Thema befragt hat. Zwei von drei älteren Menschen wollen demnach in ihren vier Wänden wohnen bleiben – zur Not mit der Unterstützung eines mobilen Pflegedienstes. Jeder Fünfte stellt sich ein Leben in einem Mehrgenerationenhaus, also zusammen mit jungen Familien, als ideal vor. Und zwölf Prozent der Älteren haben Lust auf die vielleicht abenteuerlichste Variante, die sie womöglich so ähnlich schon aus ihrer Jugend kennen: eine Senioren-WG.

Was leider noch herauskam: Zwei von drei Befragten halten ihre aktuelle (Lieblings-)Wohnung nur eingeschränkt für altersgerecht, weil sie vielleicht in einem höheren Stockwerk liegt, kein barrierefreies Bad hat oder schlicht zu groß geworden ist. Heißt: Irgendwann wird wohl doch ein Umzug anstehen. Bloß: wohin?

Welche Möglichkeiten bietet München? Wir haben uns umgeschaut – und hier die spannendsten Wohn-Varianten für das Leben im Ruhestand zusammengetragen.

 

Die Senioren-WG

 

So geht’s: Eine Gruppe Senioren teilt sich eine Wohnung oder Wohnanlage. Darin gibt es einzelne Zimmer oder Apartments (mit Bad und Kochnische) für jeden, dazu Gemeinschaftsräume (wie eine große Küche, ein Wohnzimmer oder einen Clubraum), in denen sich alle treffen. Alle Bewohner helfen sich gegenseitig im Alltag. Pflegedienste kommen – falls nötig – von extern ins Haus und werden von den Bewohnern selbst ausgesucht.

Geeignet für: Aktive Singles, die dauerhaft selbstbestimmt in Gemeinschaft wohnen wollen.

 

Beispiel 1: Die drei (geförderten) Wohngemeinschaften des Vereins „Nachbarschaftlich leben für Frauen im Alter“ in Pasing, am Ackermannbogen und in Gern. Hier leben je acht Frauen ab 60 Jahren mit geringem Einkommen zusammen, wobei jede im gemeinsamen Haus ein eigenes Apartment hat (40 bis 54 qm). Eine Gruppe hat kürzlich in Gern ihr neues Haus am Reinmarplatz 20 bezogen (großes Foto rechts). Der Verein plant weitere Gruppen.

Kosten: Zehn Euro pro Apartment-Quadratmeter – also 400 bis 540 Euro im Monat. Pflegedienste, sofern benötigt, zahlt jeder extra.

Infos und Bewerbung: frauen-wohnen-im-alter.de, Christa Lippmann, 612 59 02.

 

Beispiel 2: Die Wohngruppen der städtischen Wohnungsgesellschaft GWG in Sendling-Westpark und am Harthof. Hier haben sich im Projekt „WGplus Service“ je acht Senioren mit geringem Einkommen (und einem Wohnberechtigungsschein vom Wohnungsamt) in einer WG zusammengetan. In Sendling ohne, am Harthof teilweise mit Pflege. Wird ein Apartment in der WG frei, suchen die Mitglieder den neuen Mitbewohner aus.

Kosten: durchschnittlich rund 450 Euro Miete pro Monat, Pflege, sofern nötig, kommt dazu.

Infos und Bewerbung: gwg-muenchen.de, Daniela Gomez, 679 73 38 14.

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Das Wohnprojekt (Mehrgenerationenwohnen)

Ein Grundriss der „Cluster“-Wohnungen bei „WagnisArt“: Vier Parteien, die jeweils ein Apartment bewohnen, haben Zugang zu einem Gemeinschaftsraum mit Wohn- und Essbereich und zur Gemeinschaftsterrasse. Foto: ho

So geht’s: Ältere (und je nach Konzept auch jüngere Menschen) wohnen in einem Haus zusammen und nutzen neben dem eigenen Wohnbereich einige Räume zusammen. Sie organisieren das Gemeinschaftsleben und externe Hilfen selbst.

Geeignet für: Menschen, die gern mit mehreren Generationen in einer Gemeinschaft leben. Junge können hier den Älteren (etwa bei Einkäufen) helfen, Ältere kümmern sich häufig um die Kinder der Nachbarn.

Beispiel: Das Projekt „Wagnis-ART“ der Wohngenossenschaft Wagnis, das derzeit an der Domagkstraße neu entsteht. In fünf Passivhäusern gibt es 138 (frei finanzierte und geförderte) „Cluster“-Wohnungen (also abgeschlossene Apartments) für Familien, Senioren, Singles, Paare oder Alleinerziehende. Jeweils vier bis neun Parteien teilen sich Gemeinschaftsräume (Küche, Wohnzimmer, Terrasse). Aktuell sind noch rund 20 Apartments frei.

Ähnliche Projekte gibt es auch bei den Wohngenossenschaften „Frauenwohnen“ oder „Wogeno“. Nach der Bezahlung einer Einlage bei der Genossenschaft (abhängig von der Wohnungsgröße) hat man lebenslanges Wohnrecht, kann aber jederzeit selbst wieder kündigen.

Kosten fürs Beispiel „Wagnis 4“: Einmalige Einlage: 310 bis 950 Euro pro bewohntem Quadratmeter (je nach Einkommen und Förderung). Plus monatliche Mietkosten von 5,60 bis 13,10 Euro kalt pro qm.

Infos: www.wagnis.org, 189 116 50; wogeno.de; frauenwohnen.de; WohnWerkstatt von urbanes-wohnen.de oder wohnen-alter-bayern.de.

 

Wohnen im Viertel

 

So geht’s: „Wohnen im Viertel“ ist ein Projekt der städtischen Wohngesellschaft Gewofag: Rund zehn hilfs- oder pflegebedürftige Menschen wohnen in unmittelbarer Nähe zueinander in jeweils eigenen barrierefreien Wohnungen. Ein ambulanter Pflegedienst ist rund um die Uhr vor Ort, dazu gibt’s eine Pflegewohnung auf Zeit (für eine Übergangsphase wie etwa nach einem Krankenhausaufenthalt) und ein Wohncafé, in dem sich alle treffen. Nur abgerufene Leistungen müssen bezahlt werden (keine Betreuungspauschale).

Aktuell gibt es sieben Standorte in München, fünf weitere (Ackermannbogen, Nymphenburg, Ramersdorf, Sendling und Berg am Laim) kommen heuer dazu, hier sind noch Plätze frei.

Geeignet für: Pflegebedürftige (mindestens Pflegestufe 1) mit geringem Einkommen (Wohnberechtigungsschein), die möglichst lang im vertrauten Viertel wohnen bleiben möchten.

Beispiel: Die Anlage „Wohnen im Viertel – Gern“, Hanebergstraße 13. Angeschlossen ist hier der „Evangelische Pflegedienst“.

Kosten: 5,65 bis 9,40 Euro pro qm je nach Förderung (Zuschüsse möglich).

Infos und Bewerbung:
Gewofag-Wohnforum, 089/ 4123-6091 oder -6094; gisela.heinzeller@gewofag.de, ruth.kleininger@gewofag.de

 

Die Senioren-Wohnanlage

 

So geht’s: In einer größeren Anlage leben aktive Singles oder Paare ab 60 Jahren jeweils in abgeschlossenen Ein- bis Zwei-Zimmerwohnungen. Eine Sozialstation ist vor Ort, jeder Mieter kann sich einen externen Pflegedienst aber selbst auswählen.

Geeignet für: Aktive Ältere (ohne Pflegebedarf) mit niedrigem Einkommen, die gern unter Gleichaltrigen leben.

 

Beispiel 1: Die beiden (geförderten) Anlagen der GWG in Laim und Sendling mit jeweils rund 90 Apartments.

Kosten: Sie liegen je nach Apartmentgröße bei 450 bis 700 Euro.

Infos und Bewerbung: gwg-muenchen.de, Daniela Gomez, 089/ 679 73 38-14.

Beispiel 2: Die Senioren-Wohnanlage der Gewofag am St.-Jakobsplatz (Betreiber ist der Arbeiter-Samariter-Bund). Hier gibt’s 74 Apartments (davon 64 geförderte), in denen die Bewohner selbständig leben und bei Bedarf Unterstützung und Vermittlung von ambulanten Hilfen bekommen.

Zehn Wohnungen werden von der Werner-Friedmann-Stiftung belegt, freiwerdende Wohnungen gehen (in Kooperation mit dem Kulturreferat) vorwiegend an ältere Künstler.


Wohnen für Hilfe

 

So geht’s: ein Senior stellt einem jungen Menschen ein freies Zimmer im Haus oder in der Wohnung zur Verfügung. Der unterstützt ihn dafür im Alltag (wie einkaufen, spazieren gehen, kochen, Gartenarbeit usw.). Pro Quadratmeter Wohnraum gibt’s eine Stunde Hilfe im Monat. Pflegeleistungen gehören nicht dazu.

Beispiel: Die WGs, die der Seniorentreff Neuhausen im ganzen Stadtgebiet vermittelt. Aktuell gibt es 50 „Wohnen-für-Hilfe-WGs“ in München und 40 im Landkreis.

Geeignet für: Senioren, die allein in einer großen Wohnung leben und gern Gesellschaft und Hilfe haben möchten.

Kosten: für den Senior keine, der Untermieter zahlt nur anteilige Nebenkosten.

Infos: Seniorentreff Neuhausen, 089/16 80 60, Mail: wfh@seniorentreff-neuhausen.de

 


Betreutes Wohnen

In der gehobenen Kursana Villa in Thalkirchen leben 50 ehemalige Unternehmerinnen oder Akademiker (Durchschnittsalter: rund 80 Jahre). Ein Pflegenotdienst ist vor Ort.     Foto: Kursana

So geht’s: Unter diesen Begriff, der rechtlich nicht geschützt ist, fallen verschiedenste Konzepte – mit unterschiedlichsten Preisgestaltungen. In aller Regen wohnt man privat (angemietet oder gekauft) in einer Anlage mit barrierefreien Wohnungen. Pflegedienste können über eine angeschlossene Sozialstation integriert sein oder von extern bestellt werden.

Grundleistungen, die oft über eine Monatspauschale abgerechnet werden, können sein: Notruf, Hausmeisterdienste, Vermittlung ambulanter Hilfsangebote. Wahlleistungen, die nach Bedarf extra bezahlt werden, sind etwa Pflege, Essensversorgung, Hilfe im Haushalt oder soziale Betreuung. Bevor man einen Vertrag unterschreibt, sollte man sich beraten lassen. Infos bekommt man zu m Beispiel über www.stiftung-betreutes-wohnen.de

Geeignet für: Senioren, die eigenständig und selbstbestimmt wohnen aber im Notfall schnell versorgt sein möchten.

 

Beispiel 1: Das „St.-Vinzenz-Rondell“ der Malteser in Neuhausen mit 120 Einzimmer- (35 qm) und 100 Zweizimmer-Apartments (55 qm). Hier wohnen vor allem gut situierte Singles ab 60 Jahren völlig autark als Selbstversorger, zwei Drittel sind Damen. Angeschlossen ist eine Sozialstation der Malteser, die rund um die Uhr besetzt, bei Bedarf Unterstützung gibt - wie Putzdienste, Essen, Hilfe bei Behörden oder Arztbesuchen. Etwa 20 Apartments werden im Jahr frei. Wartezeit: sechs bis neun Monate.

Kosten: je nach Zimmergröße 520 bis 800 Euro plus Nebenkosten. Service-und pflegerische Dienste kosten extra.

Infos und Bewerbung: Wolfgang Schießl, 089/ 18 66 00; betreutes-wohnen-muenchen.de

 

Beispiel 2: Die gehobene Kursana Villa in Thalkirchen. In 50 Apartments (25 bis 65 qm) leben sehr aktive ältere Akademiker, ehemalige Unternehmer und Selbständige. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 80 Jahren, zwei Drittel der Bewohner sind Damen. Ein ambulanter Pflegedienst ist vor Ort. Im Wohnpreis sind Vollpension im Restaurant, Reinigungs-, Wäsche-, Hausmeisterdienste, Veranstaltungen und die 24-Stunden-Bereitschaft des Pflegedienstes inklusive. Kleine Zimmer bekommt man in wenigen Wochen, bei den großen liegt die Wartezeit bei sechs bis zwölf Monaten.

Kosten: 2873 bis 3645 Euro je nach Apartmentgröße inklusive Serviceleistungen. Pflege (bei Bedarf) kostet extra.

Infos: Thomas Liebhart, 089/ 13 92 88-119, www.kursana.de

 

Wohnen mit Service

Im dritten und vierten Stock des Münchenstift Hauses an der Effnerstraße wohnen Senioren wie im Hotel in eigenen Wohnungen. Wer Hilfe braucht, bekommt sie im Haus.     Foto: M. Schlaf/ho

So geht’s: In speziellen „Wohnungen mit Service“-Bereichen, die es in vier Münchenstift-Seniorenheimen gibt, leben mobile Senioren (Singles oder Paare) in privaten Apartment (25 bis 79 qm) wie in einem Hotel. Sie können dort Serviceleistungen wie Mittagessen in der Cafeteria oder ambulante medizinische Dienste dazubuchen.

Beispiele: die 58 seniorengerechten Apartments im dritten und vierten Stock des Münchenstift-Neubaus an der Effnerstraße in Bogenhausen.

Kosten: 1600 bis 2500 Euro Miete pro Monat. Service und Pflegeleistungen kosten extra.

Infos: Rosanna Hoppe, 089/ 99 833-180, Mail: bogenhausen@muenchenstift.de

 

Die Seniorenresidenz

 

So geht’s: In den häufig gehobenen Einrichtungen wohnen Senioren selbständig in abgeschlossenen Wohnungen oder hotelähnlichen Apartments und können – wenn es nötig wird – auf einen Pflegedienst oder bestimmte Serviceleistungen vor Ort zugreifen.

Beispiel: Die „Seeresidenz Alte Post“ in Seeshaupt direkt am Starnberger See. Hier residieren rund 120 betuchtere Senioren ab 65 Jahren in Ein- bis Dreizimmer-Wohnungen mit Küche, Bad, eigener Klingel und Notrufsystem und können – wie in einem Hotel – Frühstück und Abendessen in der Wohnung und diverse andre Leistungen dazu buchen. Vor Ort ist ein ambulanter Pflegedienst rund um die Uhr da und kann bei Bedarf ebenfalls dazu gebucht werden. Aktuell sind einige Wohnungen frei.

Kosten: Wohnungsmiete 2560 Euro pro Monat (für 47 qm) bis 4940 Euro (für 107 qm mit Balkon), eine zweite Person zahlt 600 Euro dazu. Verpflegung und Pflege kosten extra.

Infos: Katrin von Canal, 08801/ 914-0, www.seeresidenz-alte-post.de

 

 

Die Demenz-WG

 

So geht’s: Für Senioren mit erheblichem Pflegebedarf gibt es Wohngemeinschaften mit besonderer Betreuung. Hier wohnen etwa Demenzkranke oder Menschen mit psychischen Problemen in einer Wohnung zusammen. Den ambulanten Pflegedienst wählen die Bewohner oder deren Angehörige selbst aus.

Beispiel 1: Die Demenz-Wohnungen von GWG und dem Verein „Carpe Diem“ in der Königsdorfer Straße in Sendling.

Kosten: Monatsmiete 500 bis 600 Euro. Dazu kommen Haushaltskosten von rund 330 Euro und ein Eigenanteil für Pflegekosten (bei Pflegestufe II rund 36 Euro am Tag) und Betreuungskosten (25,72 Euro/Tag). Die Kosten können vom Sozialamt übernommen werden.

Infos: Ulrike Reder, 089/ 620 00 755.

Beispiel 2: Die Demenz-WG „Edelweiß“ von GWG und Caritas am Harthof: Neun Senioren wohnen hier in familienähnlicher Atmosphäre in einer Großraumwohnung mit Garten. Jeder Bewohner hat sein eigenes Zimmer. Angehörige oder gesetzliche Betreuer arbeiten im „Selbstbestimmungsgremium“ mit und helfen einmal wöchentlich bei der Betreuung der Mieter mit.

Infos: Gabriele Kuhn, Caritas-Zentrum München Nord, 089/ 316 06-310.

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