SAP Garden: Baggern für die Sporthalle

Zu Beginn der Woche haben im Olympiapark die Bauarbeiten für den SAP Garden begonnen – der Bauherr, Red Bull, hüllt sich aber noch in Schweigen.
| Thilo Schröder
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Die Arbeiten für den SAP Garden haben begonnen.
Thilo Schröder 3 Die Arbeiten für den SAP Garden haben begonnen.
Seit Montag wird auf dem Gelände gebaggert, wo Ende 2022 eine multifunktionale Sportarena eröffnen soll.
Thilo Schröder 3 Seit Montag wird auf dem Gelände gebaggert, wo Ende 2022 eine multifunktionale Sportarena eröffnen soll.
Erdhügel türmen sich auf dem Gelände des früheren Radstadions.
Thilo Schröder 3 Erdhügel türmen sich auf dem Gelände des früheren Radstadions.

München - Ein einzelner Bagger gräbt sich gemächlich in den kieshaltigen Boden, um ihn herum ein gutes Dutzend Erdhügel. Eine Bauarbeiterin mit Gelbweste und Klemmbrett schreitet den jüngsten Hügel ab. Sie vermesse den Aushub, erklärt die Frau. Denn hier, im Olympiapark, haben die Arbeiten für den SAP Garden begonnen, der neuen Multifunktionsarena – "endlich", sagt sie.

Der offizielle Spatenstich ist das aber immer noch nicht. Seit Montag werde auf dem Areal des alten Radstadions gebaggert, sagt Olympiapark-Sprecher Tobias Kohler. Vom Bauherrn, dem Red-Bull-Konzern, sei aber bislang "nichts Offizielles verlautet".

Neues Heim für EHC Red Bull München und FC Bayern Basketballer

Ursprünglich sollte der Spatenstich im Sommer 2019 sein. Die 11.500 Plätze fassende Arena hätte dann zur Saison 2021/2022 eröffnen und fortan dem EHC Red Bull München und den Basketballern des FC Bayern als Heimspielstätte dienen sollen.

Doch dann verzögerte sich der Bau – angeblich, weil das Grundwasser verschmutzt war, so verlautete es jedenfalls aus dem Umfeld der Planer. Davon sei ihr "nichts bekannt", sagte Sport-Bürgermeisterin und Olympiapark-Aufsichtsratschefin Christine Strobl (SPD) am Donnerstag der AZ.

SAP Garden: Noch kein offizieller Spatenstich

Durch die Verzögerung stiegen die Kosten stark an – nach AZ-Informationen auf deutlich über 150 Millionen Euro statt der geplanten 100 Millionen. Ob sich das auch auf die Stadt auswirkt, die die Halle für den Breitensport auch nutzen will? Strobl sagte, sie gehe nicht davon aus, dass sich das auf den Mietvertrag auswirke. Die Baukostensteigerung sei Sache des Bauherrn, vereinbarte Konditionen blieben davon unberührt.

Zuletzt rechnete Red Bull mit einer Fertigstellung der Arena in der zweiten Jahreshälfte 2022. Vorausgesetzt, es gibt keine Verzögerungen mehr.

Lesen Sie hier: EHC München: Klarer Sieg gegen die Kölner Haie

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