Rettung in der Not: Feuerwehr befreit Tiere aus misslicher Lage

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist zwei Tieren ein Ausflug zum Verhängnis geworden.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Die Feuerwehr konnte das Kätzchen aus seinem Gefängnis befreien.
Die Feuerwehr konnte das Kätzchen aus seinem Gefängnis befreien. © Einsatzführungsdienst ELW FW7

München - Am Samstagnachmittag ist gleich zwei Tieren ein folgenschwerer Fehltritt passiert. Die Feuerwehr hat Hund und Katze jedoch unbeschadet aus ihren Gefängnissen befreien können.

Kurz nach Mittag meldete sich eine Hundebesitzerin bei der Feuerwehr. "Violetta", ihre Hundedame, sei in der Nähe der Pienzenauerstraße über das Schutzgitter eines Oberflächenwasserschachts gesprungen und tauchte nicht wieder auf. Laut Feuerwehr hatten bis zu ihrem Eintreffen die Kollegen der Polizei bereits die Örtlichkeit erkundet und konnten dem Einsatzleiter mitteilen, dass das Hündchen wohl in einen Oberflächenwassersammler gelaufen war. Dabei handelt es sich um ein großes Rohr, das in die Erde verlegt wird, um Regenwasser zur Isar zu leiten. An ihrem Ausgang befindet sich ein Schutzgitter, damit niemand in den Tunnel hinein steigen kann. 

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Weihnachtsfeiertag: Hund und Katze in Not

Ein Taucher der Berufsfeuerwehr und ein Strömungstaucher der Freiwilligen Feuerwehr stiegen dann gemeinsam in den Regenwassersammler hinab, um nach dem Tier zu suchen. Etwa 60 Meter entfernt von dem Ort, an dem "Violetta" in den Schacht sprang, wurde die Hundedame gefunden. Die Taucher führten sie zum Schacht zurück, fingen sie dann mit einem Netz ein und zogen sie die etwa fünf Meter nach oben. Wieder an der Oberfläche konnte sie daraufhin unverletzt ihrer Besitzerin übergeben werden.

Hundedame "Violetta" konnte unverletzt zu ihrer Besitzerin zurückgebracht werden.
Hundedame "Violetta" konnte unverletzt zu ihrer Besitzerin zurückgebracht werden. © Einsatzführungsdienst FW5 Stube

Nur eine Stunde später alarmierten Passanten die Feuerwehr, dass sich eine Katze im Bereich des Adaloweges in einer Notlage befindet. Dem Tier war eine der durchsichtigen Wände, die im Bereich der Brücken die Schallschutzwände der A9 unterbrechen, zum Verhängnis geworden. Die Katze war an einer solchen Stelle zwischen Glasfläche und Schutznetz geraten und konnte sich aus eigener Kraft offenbar nicht befreien. Die Einsatzkräfte demontierten schließlich das Schutznetz und fingen die Katze in einer Tierfangkiste ein. Nach ihrer Rettung und der Reparatur des Netzes wurde die augenscheinlich unverletzte Katze wieder frei gelassen.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren